VDST News
Max Poschart ins World Games Athletes Committee gewählt
Große Ehre für unseren Finswimming-Star: Max Poschart wurde von den Athlet:innen der World Games in das Athletes Committee gewählt. Für den Zeitraum 2025 bis 2029 gehört er damit zu den sieben internationalen Vertreter:innen, die sich aktiv für die Interessen aller Sportler:innen der World Games einsetzen.
Sie vertreten die Stimme der Athlet:innen gegenüber den Veranstaltern der World Games. Sie geben Feedback zu Wettkampfbedingungen, Athletenrechten und sorgen dafür, dass die Sportler:innen in Entscheidungen eingebunden sind.
Für den VDST und die Finswimming-Community ist das ein starkes Zeichen: Max Poschart bringt nicht nur sportlich Spitzenleistung, sondern setzt sich nun auch auf Funktionsebene für unseren Sport ein.
Besonders spannend: 2029 finden die World Games in Karlsruhe (Deutschland) statt – ein echtes Heimspiel zum Abschluss seiner Amtszeit! Zusammen mit Petra Senánszky (Ungarn), ebenfalls Vertreterin der CMAS, ist Finswimming damit doppelt stark im Komitee vertreten.
Wir gratulieren Max herzlich zu dieser bedeutenden Wahl!
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Intercontinental Championship Tag 5
Im Platzierungsspiel lieferten sich die Frauen gegen Belgien einen offenen Schlagabtausch. Die Frauen gingen früh in Führung. Zur Halbzeit stand es 3-2 für die Deutschen. In der zweiten Halbzeit erzielten die Belgierinnen den Ausgleichstreffer, sodass es in die Verlängerung von zweimal 5 min gehen musste. Hierbei unterlag das Team leider mit 3-6 gegen den Dauerrivalen.
Für die Männer standen keine Spiele mehr an.
Alle Ergebnisse gibt es unter: https://www.europeafricauwh2025.com/page/scores
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Intercontinental Championship Tag 4
Die Playoff-Spiele haben begonnen.
Heute standen die deutschen Frauen erneut den Niederländerinnen gegenüber. Aber diesmal konnten sie ihre Torchancen in zwei starken Kontern von Amelie ausnutzen und auch in der Verteidigung besser dagegen halten. Der Endstand war 2-10.
Im Playoff 1 ging es heute für die deutschen Herren um den Einzug in das Achtelfinale. Es war ein sehr enges Spiel gegen Irland. Kurz vor Schluss hatten die Männer den vermeintlichen Ausgleich erzielt. Dieses Tor wurde aber leider annulliert. Trotz guter Leistung spiegelte sich dies nicht im Endergebnis von 2-3 wieder.
Alle Ergebnisse gibt es unter: https://www.europeafricauwh2025.com/page/scores
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Intercontinental Championship Tag 3
Am letzten Tag der Vorrunde waren Italien und Gastgeber Niederlande die Gegner.
Gegen den Gruppenzweiten Italien mussten die Herren die Spiele vom vorherigen Tag verdauen und sich mit 0-7 geschlagen geben. Durch eine starke Verteidigungsleistung gegen den Gruppenbesten Niederlande konnten sie das Spiel immer wieder verlangsamen und einige Situationen kontrollieren. Dem jüngsten Teammitglied Michael gelang ein hervorragender Konter, wobei er sich den Puck erkämpfte und trotz gegnerischer Begleitung durch mehr als die Hälfte des Pools ein Tor erzielte. Vor der gegnerischen Heimkulisse verloren sie respektabel mit 1-6.
Die Frauen kämpften in der ersten Halbzeit gegen die Niederlande hart darum, den Puck aus ihrer eigenen Hälfte zu bekommen. Den Niederländerinnen gelangen in diesen Minuten einige Tore. In der zweiten Halbzeit drehte Deutschland auf: starke Angriffe nach vorn, hinten stand das Tor in den letzten 10 Minuten wie eine Mauer, sodass kein Gegentor mehr gefallen ist. Endstand: 0-11.
Alle Ergebnisse gibt es unter: https://www.europeafricauwh2025.com/page/scores
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Intercontinental Championship Tag 2
Tag 2 steckte voller spannender Spiele mit viel Zusammenhalt und Kampf!
Beim Spiel gegen Polen gelang es den Frauen, sich mit Wille und Wumms immer wieder vor der polnische Tor zu kämpfen, auch wenn die Polinnen früh führten und die Frauen zwischenzeitlich in Unterzahl spielten. Mit einer starken Teamleistung schossen die Frauen das verdiente Tor zum 1:5 Endstand.
Bei den Herren standen heute Ireland und Portugal auf dem Spielplan. Nach einem anfänglichen Rückstand von 0:2, holten die Herren stark auf und gelangen mit 3:2 in Führung. In einem spannenden Krimi hatten die Herren das Nachsehen und es ging 3:4 aus. Auch gegen die überlegenen Portugiesen konnten die Herren die Serie von mindestens einem Tor pro Spiel fortsetzen. Weitere Torchancen führten nicht zum erwünschten Erfolg, sodass das Spiel mit einer 1:6 Niederlage endete.
Alle Ergebnisse gibt es unter: https://www.europeafricauwh2025.com/page/scores
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Intercontinental Championship Tag 1
Am Auftakttag maßen sich beide deutsche Mannschaften mit je zwei gegnerischen Teams.
Die Frauen trafen auf die Türkei und Belgien. Gegen die Türkei konnte Sabina mit ihrem erfolgreich verteidigten Penalty Shot für einen Energie Boost sorgen. Mit den Belgierinnen lieferten sie sich einen harten Kampf. Nachdem die Frauen in der ersten Halbzeit zurücklagen, starteten sie eine Serie von 4 Toren dank einer starken Teamleistung.
Die Herren spielten zuerst gegen Polen und dann gegen Ungarn. Nach einer frühen Führung der Herren, ermöglichte viele Strafzeiten den Polen mit einem erfolgreichen Penalty Shot zum 1:1 auszugleichen. Gegen Ungarn war es ein schnelles und offenes Spiel. Trotz mehreren Toren Rückstand sind die Herren nochmal in Fahrt gekommen und verloren letztlich ehrwürdig mit 2:4.
Alle Ergebnisse gibt es unter: https://www.europeafricauwh2025.com/page/scores
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Starke Leistungen bei schwierigen Bedingungen – EM im Orientierungstauchen in Estland
Das deutsche OT-Nationalteam
Vom 8. bis 13. August 2025 war der Viljandi-See in Estland Austragungsort der Europameisterschaft im Orientierungstauchen. Acht Nationen gingen an den Start – und die Bedingungen verlangten den Athleten und Athletinnen alles ab. Nur rund ein Meter Sicht unter Wasser, spürbare Strömung und teils kräftiger Wind machten jede Orientierung zur echten Herausforderung. Doch das deutsche Team bewies Nervenstärke und kehrte mit einer beeindruckenden Medaillenausbeute zurück.
Erfolgreiche Jugend und starke Routiniers in der Jugendkategorie sicherten sich Georg Linne und Elisa Mencke Silber bei der MONK. Elisa Mencke überzeugte zudem mit Bronze im Sternkurs der weiblichen Jugend. Ebenfalls im Sternkurs, jedoch bei den Damen, holte Tessa Wolff Bronze.
Bei den Männern erkämpfte sich Wilfried Krause Silber im M-Kurs. Johanna Köhn errang Bronze im M-Kurs der Damen. Im Team-Event C gab es ebenfalls Edelmetall: Bronze für Wilfried Krause, Johannes Böhme, Johanna und Theresa Köhn.
Short Race mit GoldglanzIm Short Race der männlichen Jugend gewann Finn Malchow Gold, Louise Altenstein holte Bronze bei den weiblichen Juniorinnen. In der Damen-Kategorie glänzte Theresa Köhn mit Silber.
Goldrausch im MTÜ-WettbewerbIn den MTÜ-Teamwettbewerben ging es gleich doppelt aufs oberste Podest:
- Damen: Gold für Tessa Wolff, Theresa und Johanna Köhn sowie Louise Altenstein
- Herren: Gold für Marek Preuß, Wilfried Krause, Johannes Böhme und Wenzel Schley
Bilanz: 3x Gold, 3x Silber, 5x Bronze – und jede Menge starke Leistungen in allen Disziplinen. Unter den anspruchsvollen Bedingungen von Viljandi präsentierte sich das deutsche Team als eine der erfolgreichsten Nationen dieser EM.
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Erste CMAS Intercontinental Championship Europe/Africa im Unterwasser-Hockey startet bald!
Die erste CMAS Intercontinental Championship Europe/Africa im Unterwasser-Hockey steht kurz bevor! Die Veranstaltung verspricht spannende Wettkämpfe und unvergessliche Momente. Vom 17.-23. August treffen sich Unterwasser-Hockey Teams aus Europa und Afrika um sich für die Weltmeisterschaften nächstes Jahr zu qualifizieren.
Aus Deutschland treten die Damen- und Herrennationalmannschaft an.
Spielplan der Damennationalmannschaft:
Spielplan der Herrennationalmannschaft:
Alle Spiele werden live auf CMAS TV übertragen: CMAS TV Live Stream
Für weitere Informationen, wie Spielpläne, Ergebnisse und aktuelle Updates sei auf die Veranstaltungswebseite verwiesen: 2025 CMAS 1st Intercontinental Championship Europe/Africa Underwater Hockey
Wir wünschen unseren Nationalmannschaften viel Erfolg!
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Deutsches Finswimming-Team begeistert mit Medaillen, Rekorden und großem Teamgeist
Zwei Wettkampftage, dreimal Gold, dreimal Silber, ein Weltrekord, zwei World-Games-Rekorde und 5 Deutsche Rekorde: Das deutsche Finswimming-Team hat bei den World Games 2025 in Chengdu sportlich und menschlich ein beeindruckendes Signal gesetzt. Neben den Top-Leistungen im Wasser begeisterten die Athlet:innen durch geschlossenen Teamgeist und hinterließen einen bleibenden Eindruck – beim Publikum sowie Team Deutschland, Förderern und Partnern des VDST.
Tag 1: Goldrausch mit Doppelsieg und RekordenBereits der erste Wettkampftag hatte Traummaterial: Über 100 m Flossenschwimmen (FS) der Männer sicherten sich Max Poschart und Justus Mörstedt einen Doppelsieg. Poschart erkämpfte sich Gold in 33,81 Sekunden – ein World-Games-Rekord und nur knapp über dem Weltrekord. Mörstedt sicherte Silber plus persönliche Bestzeit.
Im Team noch besser: Poschart, Mörstedt, Niklas Loßner und Marek Leipold machten mit der 4×50-m-Staffel den nächsten großen Coup klar – 59,35 Sekunden Gold und der nach dem Weltrekord bei der Europameisterschaft jetzt der nächste starke Erfolg bei den World Games für die Männer.
„Ich bin ultrahappy – ein Doppelsieg bei den World Games war immer ein Traum. Ich war nah am Weltrekord und bin World-Games-Rekord geschwommen, Justus hat eine neue Bestzeit geholt. Der Sieg war uns nicht geschenkt. In der Staffel war unser Ziel, unter einer Minute zu bleiben – und das gelang mit großem Vorsprung. Alle vier Jungs haben eine mega Leistung gebracht. Am Ende war der Druck größer, als ich erwartet hatte – umso glücklicher bin ich jetzt“, sagte Poschart nach dem Rennen.
Von Frauenpower war der Tag ebenfalls geprägt: Lilly Placzek (100 m BiFins) und Michele Rütze (200 m FS) landeten jeweils auf Platz 6, die 4×50‑Frauenstaffel auf Platz 7.
Tag 2: Silberglanz und ein Hauch von GeschichteAm zweiten Tag blieb der Erfolgskurs stabil: Max Poschart holte Silber über 50 m Apnoe mit 13,87 Sekunden – klar unter der 14‑Sekunden‑Marke.
Justus Mörstedt lieferte über 200 m FS eines seiner stärksten Rennen: Er unterbot seine EM‑Bestzeit und den damaligen Europarekord – Silber in 1:18,80 Minuten mit einem weiteren Deutschem Rekord, geschlagen nur vom neuen Weltrekord von Nándor Kiss (Ungarn) mit 1:17,71 Minuten.
Zum krönenden Abschluss siegte die 4×100‑m-Staffel der Männer in gleicher Besetzung mit großem Vorsprung und neuer Deutscher Rekordzeit. Die Staffel holte das dritte Gold für das Team.
Die deutschen Damen zeigten erneut ihr Potenzial und bewiesen in den Staffeln einmal mehr ihren Teamgeist. Im Vergleich zu den letzten World Games war insgesamt eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen.
2022 in Birmingham schaffte Johanna Schikora als einzige Deutsche die Qualifikation über 400m Finswimming. In diesem Jahr gab es vier Einzelstarts. Neben Johanna qualifizierte sich Michéle Rütze für 200m FS und mit Lilly Placzek war erstmals eine deutsche Bifin-Schwimmerin am Start – und das gleich auf zwei Strecken. Lilly freute sich am Ende über einen Deutschen Rekord über 100m Bifin.
„Ich freue mich unglaublich über den Verlauf hier – die Dimensionen sind einfach gigantisch“, sagte Justus Mörstedt der Thüringer Allgemeinen und ergänzte: „Die Stimmung, die Organisation – das alles ist erster Klasse und macht diese Meisterschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis.“
Rüdiger Hüls, der Fachbereichsleiter Leistungssport des VDST fast seine Eindrücke zusammen: „Das Team hat hier eine herausragende Leistung gezeigt und in allen Wettkämpfen das Maximum abgerufen. Viele haben eine Meisterschaft dieser Dimension erstmals erlebt und diesen Moment sichtbar genossen. Wir können sehr stolz sein – auch, weil unsere Ergebnisse bei unseren Förderern und dem DOSB große Anerkennung finden. Sieben unserer neun Athlet:innen sind Sportsoldat:innen und haben eindrucksvoll gezeigt, dass Investitionen in ihren Sport bestens angelegt sind.“
VDST‑Präsident Uwe Hoffmann schloss: „Wir sind stolz auf jede und jeden im Team – diese World Games haben gezeigt, dass wir auf dieser Bühne bestehen und die Weltspitze prägen können. Neben den Medaillen zählt für uns auch, dass alle Athlet:innen ihre Chance genutzt und den deutschen Tauchsport würdig vertreten haben.“
Dank an alle UnterstützerDer VDST spricht dem gesamten Team Deutschland, dem engagierten Betreuerstab, den Physiotherapeut:innen, den Heimtrainer:innen, den Heimatvereinen sowie allen Partnern und Unterstützern seinen besonderen Dank aus. Ihr Einsatz, ihre Leidenschaft und ihre beständige Unterstützung haben diesen herausragenden Erfolg erst möglich gemacht und eindrucksvoll gezeigt, was Teamgeist und Zusammenhalt bewirken können – im und außerhalb des Beckens.
BildrechteBilder dürfen unter Nennung der Bildautoren (© Team Deutschland) und im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung honorarfrei und ohne gesonderte Zustimmung verwendet werden.
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Max Poschart und Nina Holt als Fahnenträger bei den World Games 2025
Wir freuen uns, eine herausragende Nachricht aus dem deutschen Sport zu verkünden: Max Poschart, unser Finswimmer, wurde als Fahnenträger für das deutsche Team bei den World Games 2025 in Chengdu ausgewählt! Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung seiner außergewöhnlichen Leistungen und seines unermüdlichen Einsatzes im Sport.
Doch das ist nicht alles – auch die DLRG darf sich freuen: Nina Holt, eine Spitzenathletin der Rettungsschwimmer, wird ebenfalls das deutsche Team als Fahnenträgerin vertreten! Gemeinsam tragen Max und Nina nicht nur ihre Disziplinen, sondern auch die starke Verbandsgemeinschaft von VDST und DLRG in die Welt.
Die letzten World Games waren für beide Verbände ein großer Erfolg. Besonders die Rettungsschwimmer der DLRG und die Finswimmer des VDST glänzten mit vielen Goldmedaillen und trugen entscheidend zum herausragenden Abschneiden der deutschen Delegation bei. Max und Nina setzen nun die Tradition fort und werden als Repräsentanten unserer Sportarten und Verbände in Chengdu ein starkes Zeichen setzen.
„Max hat nicht nur bei der EM gezeigt, was er draufhat, sondern er steht seit Jahren für absolute Weltspitze! Dass er nun die deutsche Fahne tragen darf, ist die wohlverdiente Krönung seiner herausragenden Karriere. Wir sind unglaublich stolz, einen Athleten wie ihn in unseren Reihen zu wissen – er ist ein echtes Vorbild für alle!“, freut sich VDST-Präsident Uwe Hoffmann für Max.
Weitere Infos und Updates zu den World Games 2025 findest du auf unserer Seite: Wir sind dabei!
Herzlichen Glückwunsch an Max und Nina! Wir wünschen euch viel Erfolg bei den Vorbereitungen und freuen uns auf eure tollen Leistungen!
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Finswimming-EM 2025: Deutschland gewinnt Medaillenspiegel – Zwei Weltrekorde für Max Poschart und Deutsche Herrenstaffel
Herausragend präsentierten sich dabei Justus Mörstedt und Max Poschart, die jeweils fünf Goldmedaillen gewannen – darunter zwei in gemeinsamen Staffelrennen. Poschart stellte nach seinem Rücktritt vom Rücktritt und trotz Knie-OP einen neuen Weltrekord über 50 m Finswimming in 14,83 s auf, nachdem er bereits im Vorlauf seinen eigenen Europarekord eingestellt hatte. Über 50 m Apnoe durchbrach er mit 13,91 s zudem die zweite Schallmauer.
Mörstedt, der erst vor Kurzem Papa wurde und noch mehrere Klausuren seines Medizinstudiums hinter sich brachte, glänzte unter anderem mit einem Europarekord über 200 m Finswimming und ließ im direkten Duell über 100 m Streckentauchen seinen erfahrenen Teamkollegen Max Poschart knapp hinter sich.
Gemeinsam mit Marek Leipold und Niklas Loßner holte das deutsche Männerteam Staffelgold – inklusive Weltrekord über 4×50 m Finswimming. Gold gab es in gleicher Besetzung über 4x100m Finswimming. Gemeinsam mit Duncan Gaida holte das Team Poschart, Mörstedt und Leipold Silber über 4x200m.
Auch weiteren deutsche Athlet:innen überzeugten und sicherten sich ihre ersten Einzelmedaillen bei einer EM. So glänzte die EM für Michèle Rütze in Silber über die 100 Streckentauchen und in Bronze über 200 m Finswimming, sowie über 200 m Streckentauchen. Auch Nadja Barthel konnte eine Einzelmedaille gewinnen und sprintete zu Bronze über 50 m Finswimming. Lilly Placzek gewann Bronze über die 50 m Bifin..
Ein in starkes Ausrufezeichen setzten außerdem die deutschen Frauenstaffeln: Sie gewannen Gold über 4×50 m FS mit Nadja Barthel, Lara Gawenda, Alma Kellermann und Michèle Rütze mit Deutschem Rekord. Jeweils Silber gab es über die 4×100 m FS für Nadja Barthel, Alma Kellermann, Nina Kohler und Michèle Rütze. Silber in neuer deutscher Rekordzeit und über 4×200 m Finswimming für Nina Kohler, Lara Gawenda, Franca Richter und Michèle Rütze.
Der Fachbereichsleiter Leistungssport des VDST, Rüdiger Hüls zeigte sich mit der Gesamtleistung hochzufrieden: „Wir haben in nahezu jedem Abschnitt des Programms Akzente setzen können. Der Gewinn des Medaillenspiegels ist das Resultat jahrelanger systematischer Nachwuchs- und Aufbauarbeit.“
Nächster Höhepunkt: Die World Games in ChengduMit Rückenwind aus der EM richtet sich der Blick nun auf den nächsten internationalen Höhepunkt: Die World Games 2025, die im August im chinesischen Chengdu stattfinden. Dort trifft die Weltelite im Finswimming aufeinander – mit starker Konkurrenz unter anderem aus Kolumbien, China, Italien, Ungarn, CMAS1 (russische Athleten unter neutraler Flagge) und der Ukraine.
Deutschland wird mit einem schlagkräftigen Team vertreten sein. In den Sprint- und Staffelwettbewerben gelten deutsche Athlet:innen als Medaillenkandidaten.
Für Justus Mörstedt wird es der letzte internationale Wettkampf sein, bevor er sich dem nächsten Staatsexamen im Medizinstudium widmet.
Dank an das UmfeldDer VDST bedankt sich ausdrücklich bei den Trainer:innen, Heimatvereinen und Trainingsstützpunkten, die durch ihr kontinuierliches Engagement maßgeblich zum Erfolg der Athlet:innen beigetragen haben. Ohne die intensive Vorbereitung im Vorfeld – vom Grundlagen- bis zum Hochleistungstraining – wären diese internationalen Erfolge nicht möglich gewesen.
Weitere Informationen zu Ergebnissen: 2025 CMAS Europameisterschaft Flossenschwimmen Indoor-FINSWIMMING
Weitere Informationen über unsere Athleten auch rund um die World Games sind auf dem offiziellen VDST Kanal der Finswimmer immer aktuell
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Die Tauch- und Schwimmwelt trauert um DLRG-Ehrenpräsident Dr. Klaus Wilkens
Die Tauch- und Schwimmwelt nimmt mit tiefer Trauer Abschied von Dr. Klaus Wilkens. Der langjährige Präsident und Ehrenpräsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verstarb am 15. Juli 2025 im Alter von 82 Jahren. Sein Lebensweg war über sieben Jahrzehnte eng mit der DLRG und dem Einsatz für Sicherheit im Wassersport verbunden.
Seit seinem Eintritt im Jahr 1952 prägte Wilkens die Wasserrettungsorganisation auf allen Ebenen: als Technischer Leiter, Vizepräsident und ab 1998 als Präsident des Bundesverbandes. Unter seiner Führung entwickelte sich die DLRG zur weltweit größten Organisation im Bereich der Wasserrettung. Auch international hinterließ er bleibende Spuren, unter anderem als Präsident der International Lifesaving Federation of Europe (ILSE) und als kurzfristiger Präsident des Weltverbandes ILS.
Dr. Wilkens war Vordenker, Netzwerker und Impulsgeber. Er modernisierte die DLRG organisatorisch, stärkte ihre Präsenz in Politik und Gesellschaft und förderte die Schwimmausbildung maßgeblich mit. Viele seiner Initiativen, wie die Gründung des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung (BFS) oder die Initiative ProBad als Vorläufer der Bäderallianz, wirken bis heute nach.
Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Die DLRG verliert mit Dr. Klaus Wilkens eine prägende Persönlichkeit und einen unermüdlichen Streiter für die Wasserrettung.
Der Verband Deutscher Sporttaucher blickt dankbar auf die jahrzehntelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der DLRG zurück – eine Partnerschaft, die durch das Wirken von Dr. Klaus Wilkens besonders im BFS geprägt wurde.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Präsident Dr. Uwe Hoffmann
für den Verband Deutscher Sporttaucher
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VDST-Team bereit für die Europameisterschaft im Finswimming
Ein Blick auf das offizielle Meldeergebnis zeigt: Die Wettbewerbe versprechen Hochspannung. Aufgrund der enormen Leistungsdichte entschied sich Bundestrainer Martin Grabowski, ein starkes und breit aufgestelltes Team zu nominieren. Insgesamt 17 Sportler:innen aus sechs Vereinen – SC DHfK Leipzig, SG Dresden, TSC Rostock, TC fez Berlin, Tauchsportclub Erfurt und TSC Schwarndorf – vertreten Deutschland bei diesem Saisonhöhepunkt.
Mit dabei sind auch drei vielversprechende Nachwuchsathlet:innen, die bereits bei der Jugendweltmeisterschaft beeindruckende Leistungen zeigten. Für neun Teammitglieder stellt die EM zudem einen letzten Formtest dar – denn bereits am 5. August beginnt die Reise ins chinesische Chengdu zu den World Games, wo sie erneut internationale Konkurrenz erwarten wird.
Besonders spannend dürften auch die Staffelwettbewerbe werden. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bestehen gute Chancen auf eine Platzierung auf dem Podium.
Betreut wird das Team von Bundestrainer Martin Grabowski, Lutz Riemann (Trainer SC DHfK Leipzig), Rainer Dietze (SG Dresden), Volko Kucher (Berlin) und Max Poschart, Landesstützpunkttrainer Sachsen – und gleichzeitig auch als Athlet startet. Die physiotherapeutische Begleitung übernimmt Lusia Siegel von MaZe Physiotherapie, die für die Regeneration der insgesamt 34 aktiven Beine sorgen wird.
- Das offizielle Meldeergebnis (Startliste als PDF)
- Livestream zum Mitfiebern
- Zeitplan und Liveergebnisse
Frauen
- Nadja Barthel (SC DHfK Leipzig)
- Franca Richter (SG Dresden)
- Emily Hempler (SC DHfK Leipzig)
- Kyra Säbisch (SC DHfK Leipzig)
- Nina Kohler (TSC Schwarndorf)
- Lara Gawenda (TC fez Berlin)
- Lilly Placzek (SG Dresden)
- Alma Kellermann (TSC Rostock)
- Michele Rütze (SG Dresden)
- Hannah Troppschuh (SC DHfK Leipzig)
Männer
- Justus Mörtstedt (SC DHfK Leipzig)
- Niklas Loßner (SC DHfK Leipzig)
- Marek Leipold (Tauchsportclub Erfurt)
- Duncan Gaida (SC DHfK Leipzig)
- Marcel Porges (SC DHfK Leipzig)
- Finn Malchow (TSC Rostock)
- Max Poschart (SC DHfK Leipzig)
Wir wünschen unserem Team viel Erfolg in Olsztyn! Alle Daumen sind gedrückt – wir fiebern mit!
Für mehr Infos bleibt dran auf unserem Kanal: finswimming_vdst.de
Fotograf: Max PoschartDer Beitrag VDST-Team bereit für die Europameisterschaft im Finswimming erschien zuerst auf VDST.
Dein neuer VDSTsporttaucher – diesmal etwas anders!
Statt vieler kürzerer Verbandsnachrichten findet ihr in dieser Ausgabe fundierte, praxisnahe Beiträge, spannende Interviews und wertvolle Tipps für das Training im Verein. Besonders lesenswert: Das Gespräch mit Thorsten „Toddy“ Wälde über Verantwortung in der Tauchausbildung. Das Heft liegt nächste Woche bei euch im Briefkasten – und ist dann auch über unsere Webseite abrufbar.
Wer die VDST-App nutzt, kann das Heft jetzt schon jetzt lesen!
Für alle, die neu dabei sind: Was ist der VDSTsporttaucher?Viermal im Jahr bekommt jedes VDST-Mitglied unser klassisches Verbandsmagazin frei Haus: mit allem rund um Ausbildung, Leistungssport, Umwelt, Ausrüstung, Jugend, Medizin und Recht. Ergänzt wird das durch acht Hybrid-Themenhefte – digital und bei Bedarf auch gedruckt. Themen: Technik, Training, Foto, Umwelt und vieles mehr.
Wusstet ihr: Die Hybridhefte sind umfangreicher als die regulären Printausgaben und bieten Raum für vertiefte Beiträge, Schwerpunktthemen und ausführliche Interviews.
Alle Ausgaben gibt’s hier zum Blättern, Downloaden oder Bestellen.
Was meint ihr?Wie gefallen euch die Themenhefte im Direktversand? Und wie sollen wir euch in Zukunft am besten informieren – eher klassisch oder digital? Schreibt uns eure Meinung an sporttaucher@vdst.de – Stichwort Themenhefte
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Aufnahmegesuch des Vereins “TSV Geyer e.V.”
Der nachfolgende Verein möchte im VDST aufgenommen werden:
TSV Geyer e.V.
Annaberger Str. 58
09468 Geyer
§ 11 Ziffer 1 VDST-Satzung; Auszug:
„….. Einen Monat nach der Bekanntgabe ist der Antragsteller aufgenommen, wenn kein Einspruch durch einen Mitgliedsverein, einen Landestauchsportverband oder ein Vorstandsmitglied eingelegt worden ist.“
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Verein Tauch Team Bodensee e.V. besteht nicht mehr
Der Verein Tauch Team Bodensee e.V. (014091) besteht seit dem 14.03.2025 nicht mehr.
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Blog zum deutsch-französischen Jugendaustausch 2025 in Schifferstadt
Vom 7. bis 14. Juli 202% findet der deutsch-französische Jugendaustausch des VDST-Jugend in Schifferstadt statt. Hier folgt der Blog mit Texten der Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Hier geht es zum Blog.
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Ausweg aus der Misere: Bäderallianz Deutschland stellt Schwimmbadplan vor
Immer mehr Schwimmbäder sind marode. Es muss in großem Umfang saniert, modernisiert und neu gebaut werden, findet die Bäderallianz Deutschland. Der Zusammenschluss von 15 Verbänden aus der Bäderlandschaft hat am Donnerstag in Hannover den Deutschen Schwimmbadplan vorgestellt. „Damit legen wir erstmals eine bundesweite Strategie vor, die aufzeigt, wie eine zukunftsfähige Versorgung mit Schwimmbädern gelingen kann”, sagte der Sprecher der Bäderallianz Deutschland, Prof. Dr. Christian Kuhn.
Der Schwimmbadplan schlägt ein System von vier Bädertypen vor, die bedarfsgerecht verteilt in ausreichender Zahl vorhanden sein müssen, um eine gleichwertige Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Oberstes Ziel bei der Planung hat der Schwimmunterricht für die Kinder. Kuhn: „Nur mit einer flächendeckenden, modernen Infrastruktur kann Schwimmunterricht in Schulen und Vereinen wieder für alle zugänglich werden – unabhängig vom Wohnort oder Einkommen der Eltern.”
Von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beauftragte repräsentative Befragungen legen nahe, dass rund 60 Prozent der Kinder am Ende der Grundschule nicht sicher schwimmen können. Gleichzeitig schrumpft das Netz an nutzbaren Schwimmbädern in Deutschland seit Jahrzehnten. Hunderte Anlagen sind bereits geschlossen, die Hälfte der vorhandenen ist sanierungsbedürftig. „Wenn wir wollen, dass Kinder sicher aufwachsen, brauchen wir wohnortnahe, funktionstüchtige Schwimmbäder. Schwimmen zu lernen ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“, sagt die Präsidentin der DLRG, Ute Vogt.
Dem schließt sich auch der organisierte Schwimmsport an. “Unser gemeinsames Ziel ist es, dass bis Mitte des kommenden Jahrzehnts jedes Kind in Deutschland beim Verlassen der Grundschule sicher schwimmen kann. Der Deutsche Schwimmbadplan schafft dafür die notwendige Grundlage. Ohne Schwimmerinnen und Schwimmer findet auch kein Schwimm- und Wassersport mehr statt”, so David Profit, Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).
Auch der Verband Deutscher Sporttaucher e. V. (VDST) unterstreicht die Bedeutung wohnortnaher Schwimmbäder: „Das Thema Schwimmbäder ist für uns mehr als ein politisches Anliegen – es ist ein echtes Herzensthema. Als Sporttauchverband wissen wir: Wer tauchen will, muss vor allem sicher schwimmen können. Deshalb setzen wir uns seit Jahren für den Erhalt und die Modernisierung der Bäder ein – denn nur mit wohnortnahen Schwimmbädern können Kinder frühzeitig, sicher schwimmen lernen, die Schwimmfähigkeit auch im Erwachsenenalter erhalten und verbessern“, erklärt Dr. Uwe Hoffmann, Präsident des VDST. „Natürlich brauchen wir auch für unseren Sport geeignete Becken – aber noch wichtiger ist uns, dass niemand in Deutschland daran scheitert, schwimmen zu lernen.“
Die Verbände in der Bäderallianz Deutschland fordern mit dem Schwimmbadplan, dass jede Grundschule in der Zukunft ein Schwimmbad in erreichbarer Nähe hat, in dem mindestens das Schwimmabzeichen Bronze erreicht werden kann. Die verstärkte Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen, etwa bei Angeboten des schulischen Ganztags, soll dazu führen, die Schwimmfähigkeit deutlich zu verbessern. Niemand aus der Bevölkerung soll länger als 30 Minuten mit dem Auto unterwegs sein müssen, um ein Schwimmbad zu erreichen. Wartelisten für Präventions- und Rehasport sollen der Vergangenheit angehören.
Damit diese Ziele erreicht werden können, gilt es zunächst, Bedarfe zu erfassen und für jede Region eine passende Infrastruktur zu schaffen. Die Bäderallianz fordert von Bund, Ländern und Kommunen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und mit einer verbindlichen, langfristigen Planung dem Sanierungsstau und der Schließung von Bädern entgegenzuwirken. Die Verbände selbst bieten für diesen Prozess ihre Unterstützung an.
Zur Finanzierung des Vorhabens fordert die Bäderallianz Deutschland unter anderem ein Bäderförderprogramm, aus dem über zwölf Jahre lang jährlich mindestens eine Milliarde Euro fließen soll. Die Länder sollen dieses Programm durch eigene Landesbäderpläne mit gleicher Laufzeit ergänzen. Eine Servicestelle Bädersanierung und -entwicklung ermittelt die Bedarfe und spricht Empfehlungen für die Verwendung von Mitteln aus. Diese neu zu schaffende Einrichtung, die beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung angesiedelt werden könnte, soll auch Kommunen und Vereine zum Betrieb von Bädern beraten.
Links Die Mitglieder der Initiative Bäderallianz Deutschland- Bundesverband Deutscher Schwimmmeister e.V.
- Bundesverband zur Förderung der Schwimmausbildung
- Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V.
- Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V.
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
- Deutsche Kanuverband
- Deutsches Rotes Kreuz – Wasserwacht
- Deutscher Sportlehrerverband (DSLV) e.V.
- Deutscher Schwimm-Verband e.V. (DSV)
- Deutscher Verband für Modernen Fünfkampf
- Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft e.V.
- Internationale Akademie für Bäder-, Sport- und Freizeitbauten e.V.
- Deutsche Vereinigung Sport- und Freizeitbauten Deutschland e.V.
- VDB-Physiotherapieverband e.V.
- Verband Deutscher Sporttaucher e.V.
Verband Deutscher Sporttaucher e. V.
Dr. Uwe Hoffmann – Präsident
Berliner Straße 312, 63067 Offenbach
presse@vdst.de | www.vdst.de
Pressekontakte
- Christian Mankel, Koordinator Bäderallianz Deutschland, Telefon: 0151 72 19 59 33, E-Mail: mankel@dgfdb.de
- Raik Hannemann, Pressesprecher DSV, Telefon: 01515 615 5515, E-Mail: rh@roughwaterand.com
- Martin Holzhause, Pressesprecher DLRG, Telefon: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de
Foto: Bäderallianz
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Datenschutz mit Augenmaß – was bei Fahrgemeinschaften & Teilnehmenden-Infos erlaubt ist (und was nicht)
Immer wieder kommt es vor, dass persönliche Angaben von Teilnehmenden (z. B. Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) per E-Mail oder Messenger geteilt werden – etwa zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Auch wenn das praktisch erscheint, gilt: Ohne vorherige Zustimmung der betroffenen Personen ist das nicht erlaubt.
Solche Fälle gelten unter Umständen bereits als Datenpanne nach Art. 33 DSGVO. Das bedeutet: Sie müssten der Datenschutzbehörde und den Betroffenen gemeldet werden – mit allen entsprechenden Konsequenzen.
Bei Datenschutzverstößen kann der Verein haften – aber auch Du persönlich, wenn Du z. B. grob fahrlässig oder vorsätzlich handelst. Behörden können Bußgelder verhängen, und auch zivilrechtliche Folgen sind möglich. Datenschutz ist also nicht nur Pflicht, sondern auch persönliches Verantwortungsbewusstsein.
Was ist erlaubt?Wenn Teilnehmende explizit zugestimmt haben, dass ihre Kontaktdaten für bestimmte Zwecke (z. B. Fahrgemeinschaften) weitergegeben werden dürfen, ist eine solche Weitergabe im vereinbarten Rahmen möglich.
Engagierte, die Veranstaltungen organisieren, dürfen auf die zur Durchführung notwendigen Informationen zugreifen – aber nur, solange es einen konkreten Anlass gibt.
Unverschlüsselter Versand von Listen mit personenbezogenen Daten über öffentliche Kanäle (z.B. E-Mail, WhatsApp etc.)
Weitergabe von Anmeldedaten an andere Teilnehmer ohne deren Einwilligung
Das dauerhafte Speichern von persönlichen Angaben auf privaten Geräten nach der Veranstaltung.
Wenn Du im VDST aktiv bist und Veranstaltungen betreust, steht Dir bereits jetzt ein geschützter Cloudzugang zur Verfügung. Dort kannst Du Teilnehmendenlisten DSGVO-konform speichern – zentral, sicher und mit klar geregeltem Zugriff. So lassen sich Informationen im Team abstimmen, ohne dass Daten ungesichert verschickt oder lokal abgelegt werden müssen. Bitte nutze diese Möglichkeit, um Deine Veranstaltungen datenschutzgerecht zu organisieren.
Tipp: Kostenloser Basiskurs für alle EngagiertenAuf der VDST-Online-Lernplattform findest Du die Schulung „Basisschulung Datenschutz (DS-GVO) und Informationssicherheit“. Wir empfehlen allen ehrenamtlich Aktiven, diesen kurzen, praxisnahen Kurs zu absolvieren. So bist Du gut informiert und auf der sicheren Seite – auch im Hinblick auf Deine persönliche Verantwortung: Jetzt gleich den Kurs starten!
Und: Wir arbeiten bereits an einer nachhaltigen LösungAktuell entwickeln wir zusätzlich eine webbasierte, datenschutzkonforme Kursverwaltung, die Dir die Arbeit erleichtert und gleichzeitig den Datenschutz sicherstellt. Geplant sind unter anderem:
- Eine klare Einwilligungsabfrage bei der Anmeldung (z. B. für Fahrgemeinschaften),
- ein geschützter Zugriff auf notwendige Informationen ohne Downloadmöglichkeit,
- automatische Löschung personenbezogener Daten nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen.
Unser Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement mit modernen Mitteln zu unterstützen – klar, einfach und rechtssicher.
Kurz gesagt: Wir sind dran – für euch…
Foto: VDST, Herbert Frei
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Über 20.000 Teilnehmer: Schwimmabzeichentage setzen Signal für die Sicherheit im Wasser
Die Initiatoren der bundesweiten Schwimmabzeichentage 2025 haben nach Abschluss des diesjährigen Aktionszeitraums ein positives Fazit gezogen. Mehr als 20.000 Menschen nutzten das kostenlose Schwimmcheck-Angebot in den rund 550 teilnehmenden Schwimmbädern. Während des Aktionszeitraums vom 14. bis 22. Juni nahmen die Prüfer mindestens 5.000 Seepferdchen- und 11.500 Schwimmabzeichen ab. „Wir freuen uns über das Ergebnis. Die Schwimmabzeichentage haben ein starkes und deutschlandweit sichtbares Signal für die Sicherheit im Wasser gesetzt“, sagte der Präsident des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung, Helmut Stöhr.
Da noch nicht alle Berichte der stattgefundenen Veranstaltungen vorliegen, wird das tatsächliche Ergebnis höher ausfallen. Im Durchschnitt nahmen die Prüfer bei jedem Event mehr als 30 Abzeichen ab – am häufigsten das Schwimmabzeichen Bronze, das als Nachweis für das sichere Schwimmen gilt. Hatten im vergangenen Jahr viele Veranstalter unter dem Dauerregen zu leiden, bot in diesem Jahr das Sommerwetter nahezu durchgehend beste Bedingungen.
„Wer ein Schwimmabzeichen abgelegt hat, ist für die Badesaison gut gewappnet. Wer hingegen die Anforderungen nicht erfüllte, weiß jetzt, dass er oder sie im Wasser noch vorsichtiger sein sollte“, so Stöhr. Für Kinder, die das Seepferdchen-Abzeichen geschafft haben, war der Tag ein erfolgreicher Einstieg ins Schwimmen lernen, an sie jetzt möglichst direkt anknüpfen sollten.
Die lokalen Vereine und Akteure der Mitgliedsverbände des BFS gestalteten die Schwimmabzeichentage 2025. Dazu zählen der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).
Grafik:www.dsv.de
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