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Verband Deutscher Sporttaucher
Aktualisiert: vor 5 Stunden 8 Minuten

Retten wir die Bäder

29. Juni 2026 - 10:40

Schwimmbäder sind weit mehr als Orte für Sport und Freizeit. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine bilden Taucherinnen und Taucher aus, Rettungskräfte trainieren und Menschen jeden Alters bleiben aktiv und gesund. Doch vielerorts sind Hallen- und Freibäder sanierungsbedürftig oder von der Schließung bedroht.

Mit der am 26. Mai 2026 gestarteten bundesweiten Initiative „Retten wir die Bäder“ macht die Bäderallianz Deutschland auf diese Entwicklung aufmerksam. Ziel der Kampagne ist es, den Erhalt und die Modernisierung der öffentlichen Bäder langfristig zu sichern. Dafür fordert die Initiative unter anderem ein jährliches Förderprogramm des Bundes in Höhe von einer Milliarde Euro für die Bäderinfrastruktur.

Auch der VDST unterstützt dieses Anliegen als Mitglied der Bäderallianz Deutschland. Für die Vereine des VDST sind Schwimmbäder ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausbildung und des Trainings. Sie schaffen die Grundlage dafür, dass Kinder und Erwachsene sicher schwimmen lernen, Tauchsport erleben und sich im Wasser bewegen können. Ohne ausreichend verfügbare und moderne Wasserflächen sind diese Angebote langfristig gefährdet.

Weitere Informationen zur Initiative und Möglichkeiten zur Unterstützung gibt es unter: „Retten wir die Bäder“.

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Ein voller Erfolg – die Schwimmabzeichentage 2026

29. Juni 2026 - 9:56

Während der Schwimmabzeichentage 2026 haben bundesweit weit mehr als 20.000 Menschen ihre Fertigkeiten beim Schwimmen überprüft. Während der Aktionswoche vom 13. bis 21. Juni nahmen die Prüferinnen und Prüfer der rund 600 gemeldeten Veranstalter mindestens 18.054 Seepferdchen- und Schwimmabzeichen ab. Damit übertrifft die Aktion das Vorjahresergebnis von rund 17.000 Abzeichen. Die Ergebnismeldung von etwa zehn Prozent der Veranstalter steht noch aus.

„Nach einem verregneten Start konnte die Aktion in der zweiten Hälfte richtig Fahrt aufnehmen. Gerade am vergangenen sonnigen Wochenende konnten wir zahlreichen Badegästen deutlich sichtbar vermitteln, was sicheres Schwimmen bedeutet. Wir freuen uns über ein super Ergebnis in diesem Jahr“, sagte der Präsident des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung (BFS), Christian Landsberg.

Die lokalen Vereine und Akteure der Mitgliedsverbände des BFS gestalteten die Schwimmabzeichentage 2026. Dazu zählen der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST). Auch rund 40 Badbetreiber nahmen als Veranstalter teil.

Rund 7.000 Freischwimmer

Mit 6.893 erfolgreichen Abnahmen war das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze erneut das am häufigsten vergebene Abzeichen. Wer den sogenannten Freischwimmer ablegt, weist nach, dass er sich sicher im Wasser bewegen kann. Das Schwimmabzeichen Silber erreichten 4.486 Teilnehmer; 2.343 Menschen legten die Prüfung für das goldene Abzeichen erfolgreich ab. Für viele Kinder begann die Reise zum sicheren Schwimmen mit dem Seepferdchen. 4.332 Mädchen und Jungen meisterten die Prüfung für das sogenannte Frühschwimmer-Abzeichen und zeigten, dass sie sich bereits selbstständig über Wasser halten und eine kurze Strecke schwimmen können.

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Bronze-Coup in Südkorea: Marek Leipold jubelt bei der WM

28. Juni 2026 - 13:04

Für das nächste Ausrufezeichen sorgte die deutsche 4 × 50 Meter FS-Damenstaffel. In der Besetzung Nina Kohler, Nadja Barthel, Lilly Placzek und Michele Rütze schwamm das Quartett zu einem neuen Deutschen Rekord und unterstrich eindrucksvoll die starke Entwicklung des deutschen Frauenteams.

Für einen der Höhepunkte des letzten Wettkampftages sorgte Marek Leipold über 100 Meter FS. Bereits im Vorlauf präsentierte er sich in Bestform und qualifizierte sich mit persönlicher Bestzeit souverän für das Finale. Dort legte er noch einmal nach und belohnte sich mit einer starken Leistung, die ihm überraschend die Bronzemedaille einbrachte. Mit einem couragierten Rennen sicherte sich Leipold seinen Platz auf dem Podium und sorgte für eine weitere deutsche WM-Medaille.

Auch über 50 Meter Bi-Fin der Damen zeigte das deutsche Team seine Leistungsstärke. Lilly Placzek und Lara Gawenda qualifizierten sich beide für das abendliche Finale und bestätigten damit ihre hervorragende Form. Besonders knapp verlief das Finale dann für Lilly Placzek. Nach einem starken Rennen verpasste sie eine Medaille denkbar knapp: Lediglich 0,02 Sekunden fehlten auf den Bronzerang. Mit Platz vier bestätigte sie dennoch eindrucksvoll ihre internationale Konkurrenzfähigkeit.

Einen weiteren Deutschen Rekord steuerte Niklas Loßner über 50 Meter Bi-Fin bei. Bereits im Vorlauf stellte er eine neue nationale Bestmarke auf und qualifizierte sich damit für das Finale. Dort bestätigte er seine starke Leistung exakt und belegte einen hervorragenden 7. Platz.

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Bronze und deutscher Rekord: Erfolgreicher WM-Auftritt der deutschen Mixstaffel

27. Juni 2026 - 10:38

Mit einer starken Teamleistung hat die deutsche 4×100-m-Mixstaffel bei den Weltmeisterschaften in Incheon (Südkorea) die Bronzemedaille gewonnen. Das deutsche Quartett mit Niklas Loßner, Lara Gawenda, Marek Leipold und Nadja Barthel schwamm in neuer Deutscher Rekordzeit auf den dritten Platz und sicherte sich damit einen Platz auf dem Siegerpodest.

Bereits im Vorlauf hatte das Team mit Lilly Placzek als Bi-Fin-Schwimmerin eine starke Leistung gezeigt und sich als zweitschnellste Staffel ins abendliche Finale qualifiziert.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte Nadja Barthel über 50 Meter Freistil. Mit Platz fünf im Finale und der Einstellung ihres eigenen Deutschen Rekords bestätigte sie eindrucksvoll ihre internationale Konkurrenzfähigkeit.

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Freitauchsport in Deutschland auf Erfolgskurs: 17 WM-Medaillen und Weltrekord für das VDST-Team

26. Juni 2026 - 10:21

Der Freitauchsport in Deutschland erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung. Bei den CMAS Freediving Indoor World Championships 2026 im serbischen Novi Sad gewann die deutsche Apnoe-Nationalmannschaft des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) insgesamt 17 Medaillen – siebenmal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze. Hinzu kamen ein Weltrekord, ein Europarekord sowie mehrere deutsche Rekorde. Die Ergebnisse unterstreichen die erfolgreiche Entwicklung des deutschen Freitauchsports.

Besonders bemerkenswert: Das deutsche Team überzeugte über alle Altersklassen hinweg. Nachwuchs-, Senior- und Masters-Athletinnen und -Athleten trugen gleichermaßen zum Medaillenerfolg bei und demonstrierten die Breite des Leistungssports im VDST.

Weltrekord als Höhepunkt der Titelkämpfe

Für den sportlichen Höhepunkt sorgte Heike Schwerdtner. In der Disziplin Statik stellte sie mit einer Zeit von 9:39 Minuten einen neuen Weltrekord auf und sicherte sich die Goldmedaille.

Auch Josefine Fischer aus Leipzig zeigte sich sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen:
„Nach einem schwierigen Start freue ich mich besonders, mit zwei deutschen Rekorden und Top-Ten-Platzierungen zu zeigen, wie stark sich der Freitauchsport in Deutschland entwickelt hat. Diese Weltmeisterschaft war für mich persönlich und für unser Team ein großer Erfolg“, sagt Josefine Fischer.

Erfolgreiche Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs

Zu den erfolgreichsten Athletinnen der Weltmeisterschaft gehörte auch Hannelore Becker. Sie gewann dreimal Gold – in der Statik sowie in den Streckendisziplinen mit Mono- und Duo-Flossen. Dabei stellte sie im Streckentauchen mit Duo-Flossen zusätzlich einen Masters-Europarekord auf.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Freitauchen in Deutschland längst kein Nischensport mehr ist. Immer mehr Vereine investieren in Ausbildung und Wettkampfsport, und wir profitieren von einem starken Miteinander zwischen Nachwuchs, Seniors und Masters. Diese Entwicklung macht die Zukunft unseres Sports sehr spannend“, sagt Becker.

Auch die jüngeren Athletinnen und Athleten sorgten für starke Leistungen. Elisa Hölzer gewann Silber und Bronze und stellte einen deutschen Jugendrekord auf. Alwin Müller sicherte sich Silber und Bronze in den anspruchsvollen Speed-Disziplinen.

„Für meine Generation gibt es heute deutlich mehr Möglichkeiten, sich im Freitauchsport zu entwickeln als noch vor einigen Jahren. Die Unterstützung im Team und die professionelle Vorbereitung helfen enorm. Die WM-Medaillen sind für mich Motivation, diesen Weg weiterzugehen“, sagt Alwin Müller.

Erfolg basiert auf langfristiger Entwicklung

Die Ergebnisse von Novi Sad sind Ausdruck einer kontinuierlichen Entwicklung im deutschen Freitauchsport. Der VDST investiert seit Jahren in Ausbildung, Wettkampfstrukturen und Nachwuchsförderung. Das zeigt sich nicht nur in den internationalen Erfolgen, sondern auch in steigenden Teilnehmerzahlen bei nationalen Wettkämpfen und einer wachsenden Präsenz des Freitauchens innerhalb des Verbandes.

„Die Weltmeisterschaft hat eindrucksvoll gezeigt, wie breit der Freitauchsport in Deutschland inzwischen aufgestellt ist. Unsere Athletinnen und Athleten gewinnen Medaillen in allen Altersklassen und Disziplinen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit in den Vereinen, Landesverbänden und im Nationalteam“, sagt Werner Giove als Bundestrainer.

Medaillenbilanz Deutschland
  • 7 Goldmedaillen
  • 4 Silbermedaillen
  • 6 Bronzemedaillen
  • 1 Weltrekord
  • 1 Masters-Europarekord
  • mehrere deutsche Rekorde
Deutsche Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner
  • Heike Schwerdtner – Gold (Statik), Weltrekord
  • Elisa Hölzer (Junior) – Silber, Bronze, deutscher Jugendrekord
  • Alwin Müller (Junior) – Silber, Bronze
  • Hannelore Becker (Master) – 3 × Gold, Masters-Europarekord
  • Cathrin Schröder (Master) – 2 × Gold, 1 × Silber
  • Axel Haase (Master) – Gold, deutscher Masters-Rekord
  • Edmund Uwe (Master) – Silber, 2 × Bronze, deutscher Masters-Rekord
  • Uwe Kiehl (Master) – 2 × Bronze, deutscher Masters-Rekord
Teile des Teams vor dem Abflug nach SerbienDie Jugendlichen & Junioren im TeamStart 8 x 50m Speed Apnea (Alwin – Lane A)Svanja nach dem Auftauchen bei DNFCelina bei 8 x 50m Speed ApneaGlücklich nach erfolgreichem StartWeiße Karte nach Statik (Josefine)Deutsch – Venezolanische Freundschaft Die drei Jugendlichen des TeamsAnkunft in der SchwimmhalleApnoe Wettkampf Hallen WM 2026 Titel

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Erste Medaille für das VDST-Team in Incheon: Deutsche Damenstaffel wird Vizeweltmeister

25. Juni 2026 - 19:31

Die erste Medaille für das deutsche Team bei den CMAS-Weltmeisterschaften im Finswimming in Incheon (Südkorea) ist perfekt: Die deutsche Damenstaffel mit Lara Gawenda, Michele Rütze, Franca Richter und Nina Kohler sicherte sich über 4 x 200 Meter FS die Silbermedaille und damit den Vizeweltmeistertitel.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und starken Einzelzeiten behauptete sich das deutsche Quartett in einem hochklassigen Finale gegen die internationale Konkurrenz. Am Ende durfte sich das Team über Rang zwei und die erste deutsche WM-Medaille in Incheon freuen.

Neben dem Medaillenerfolg der Damenstaffel sorgten auch die deutschen Einzelstarter für starke Leistungen. Einen Finalplatz erkämpfte sich am Vormittag Marek Leipold über 100 Meter Streckentauchen. Mit neuer persönlicher Bestzeit qualifizierte er sich für das Finale und belegte dort einen hervorragenden achten Platz.

Nur knapp am Endlauf vorbei schwamm Lilly Placzek über 100 Meter Streckentauchen. Trotz einer beeindruckenden Leistungssteigerung reichte es nicht für den Finaleinzug. In 38,42 Sekunden blieb sie 0,8 Sekunden unter ihrer Zeit von den Deutschen Meisterschaften Anfang Juni und bestätigte damit ihre starke Form bei den Weltmeisterschaften in Incheon.

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Starker Auftakt für das Finswimming-Nationalteam in Südkorea!

24. Juni 2026 - 20:35

Gleich am ersten Wettkampftag gab es zwei deutsche Rekorde über 100 Meter Bi-Fin. Lara Gawenda aus Berlin schwamm ein fantastisches Rennen und verpasste am Ende das Podium denkbar knapp. Mit neuer nationaler Bestmarke fehlten ihr lediglich 0,07 Sekunden zu einer Medaille. Trotz des Verlustes ihres Rekords zeigte Lilly Placzek aus Dresden eine starke Leistung und belegte einen hervorragenden sechsten Platz.

Den zweiten Rekord mit Bi-Fin holte sich Niklas Loßner aus Leipzig. Der 19-Jährige unterbot die bisherige Bestmarke von Max Poschart und reihte sich in einem hochklassig besetzten Finale auf Rang sieben ein.

Langstreckler Duncan Gaida belohnte sich über 1500 Meter Finswimming für ein couragiertes Rennen mit einer neuen persönlichen Bestzeit und einem Platz unter den besten Acht der Welt.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte die Damenstaffel über 4 × 100 Meter FS. In einem außergewöhnlich schnellen Rennen verpasste das Quartett mit Michele Rütze, Nadja Barthel, Lara Gawenda und Nina Kohler den deutschen Rekord um nur eine Zehntelsekunde und platzierte sich auf einem starken siebten Rang.

Ein gelungener Start für das deutsche Team bei den Weltmeisterschaften in Südkorea – die kommenden Wettkampftage versprechen weitere spannende Rennen.

Ergebnisse

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Meerfrauen-Festival 2026 – Ein Wochenende voller Inspiration, Austausch und Tauchleidenschaft

24. Juni 2026 - 14:52

Vom 12. bis 14. Juni 2026 fand im Tauch-Ausbildungs- und Naturschutzzentrum Ammelshain (TANA) bei Leipzig das erste Meerfrauen-Festival statt. Insgesamt 45 Frauen kamen an diesem Wochenende zusammen, um gemeinsam zu tauchen, voneinander zu lernen und sich zu vernetzen, ganz nach dem Motto „Von Frauen für Frauen“.

Bereits am Freitagabend begann das Festival mit einem herzlichen Get Together und der offiziellen Eröffnung. Den inhaltlichen Auftakt bildete ein inspirierender Vortrag von Sharanne Wheeler, AP-TL3 und Resilienz-Yogalehrerin, zum Thema „Das fehlende Puzzleteil der Resilienz“. Darin erläuterte sie anschaulich, warum Denken allein uns nicht stark macht und was es zusätzlich braucht, um wirklich widerstandsfähig zu sein: den Körper mit all seinen Sinnen. Denn dieser erfasst deutlich schneller, wie es uns geht, als unser bewusstes Denken. Mithilfe der Interozeption, der Wahrnehmung innerer Körperempfindungen, können wir lernen, Situationen und Lebensumstände schneller und präziser wahrzunehmen und dadurch gute, lebensbejahende Entscheidungen zu treffen. Sharanne verband Theorie, praktische Übungen und persönliche Erfahrungen auf lebendige Weise und begeisterte damit die Teilnehmerinnen. Im Anschluss konnten sich alle bei einem  gemeinsamen Abendessen austauschen und den Abend entspannt ausklingen lassen.

Der Samstag startete für Frühaufsteherinnen um 8 Uhr mit einer Yoga-Einheit bei Sharanne. Dabei konnten die Teilnehmerinnen das am Vorabend vorgestellte „fehlende Puzzleteil der Resilienz“ buchstäblich nachempfinden und die Verbindung von Körperwahrnehmung und innerer Stärke selbst erfahren. Ein gelungener Auftakt zu einem spannenden Tag, bevor ab 10 Uhr gemeinsam gefrühstückt wurde. Gut gestärkt ging es anschließend in den abwechslungsreichen Workshop-Tag. Dabei zeigte sich schnell, dass der Zeitplan bei dieser ersten Veranstaltung schnell angepasst wurde, voll und ganz zugunsten von Austausch, Praxis und spontanen Lernmomenten. In verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmerinnen ihre Fähigkeiten erweitern. In drei Workshops ging es um Apnoetauchen, Backplate & Wing und Longhose, sowie Flossenschlagstechniken.

Das Apnoetauchen bei Sally Hildebrandt (AP-TL1) und Sharanne Wheeler (AP-TL3) erfreute sich großer Beliebtheit und sprach sowohl neugierige Schnupperinnen als auch erfahrene Apnoetaucherinnen an. Ob eleganter Duck Dive oder effektiver Druckausgleich, die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, neue Techniken erlernen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Die Begeisterung war so groß, dass sich die Apnoeszene künftig über einige neue Anhängerinnen freuen darf. Parallel dazu bot Maren Isigkeit (TL3) einen intensiven Workshop zum Tauchen mit Wing, Backplate und Longhose an. Mit großer Expertise erklärte sie die optimale Einstellung eines DIR-Harness, die Positionierung der D-Ringe sowie die richtige Schlauchführung. Besonders wertvoll waren ihre Hinweise zur individuellen Anpassung der Ausrüstung – etwa, dass für viele Frauen eine kleinere Backplate oft besser geeignet ist. Nach einer Theorieeinheit ging es direkt ins Wasser, wo Übungen wie der Wechsel auf den Backup-Regler, das kontrollierte Freigeben des Longhose, Backkicks sowie sichere Aufstiege in horizontaler Lage trainiert wurden. Mit viel Geduld und einem geschulten Blick gab Maren individuelle Tipps, von denen sowohl Einsteigerinnen als auch erfahrene Taucherinnen profitierten.

Im Flossentechnik-Workshop bei Heike Zipfel (TL3) und Svenja Wohlers (TL2) standen zunächst Trockenübungen auf dem Programm. Auf den Tischen wurden Frog- und Backkick trainiert, was sich direkt in den Bein- und Gesäßmuskeln bemerkbar machte. Anschließend ging es ins Wasser. Mithilfe einer Boje zur Stabilisierung wurden die zuvor erlernten Bewegungsabläufe zunächst an der Oberfläche geübt und erste Fortschritte erzielt. Unter Wasser stieg der Schwierigkeitsgrad deutlich an,  zumal Hinweise nur noch per Zeichensprache vermittelt werden konnten. Dennoch verbesserten sich alle Teilnehmerinnen sichtbar und nahmen zahlreiche praktische Tipps mit nach Hause – Muskelkater inklusive. Während die Workshops stattfanden, nutzten viele Teilnehmerinnen die Gelegenheit für entspannte Spaßtauchgänge im See. Auch zwischen den einzelnen Programmpunkten blieb ausreichend Zeit für Gespräche und das Miteinander. Am Nachmittag wurden der Apnoe und Flossenschlag Workshop erneut angeboten, sodass jede Teilnehmerin neue Techniken ausprobieren oder bereits vorhandene Fähigkeiten gezielt vertiefen konnte.

Ergänzt wurde das Programm am Abend durch inspirierende Vorträge und Gesprächsrunden. Alina Naumann gab Einblicke in ihre Arbeit im Jugendvorstand und ihre Rolle als eine von zwei Frauen im Präsidium. Dr. Petra Tzschoppe, Sportsoziologin und ehemalige DOSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung, sprach über die  Rolle von Frauen im Sport und die Herausforderungen der Gleichstellung. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung von Veranstaltungen wie dem Meerfrauen-Festival und lieferten wichtige Impulse.

Ein emotionaler Höhepunkt war die Verabschiedung von Anita Hintz-Glitza, die nach beeindruckenden 35 Jahren als Gleichstellungsbeauftragte des VDST ihr Amt abgibt. Mit Svenja Wohlers wurde im Rahmen des Festivals eine engagierte Nachfolgerin vorgeschlagen, die die Gleichstellungsarbeit mit frischem Elan fortführen wird. Nach dem offiziellen Teil klang der Samstagabend bei Gegrilltem, Sauna, Lagerfeuer und vielen intensiven Gesprächen aus. Neue Kontakte wurden geknüpft, Ideen für zukünftige Projekte entwickelt und die gemeinsame Leidenschaft für den Tauchsport gefeiert.

Am Sonntag startete der Tag entspannt mit einem Beauty-Workshop von Steffi Oesterwind, die mit ihrer Erfahrung als Kosmetikerin und bereitgestellten Testprodukten für einen angenehmen Einstieg sorgte. Einige Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit jedoch schon früh für einen letzten Tauchgang. Nach weiteren Abschlusstauchgängen und dem Abbau der Zelte endete das Wochenende schließlich mit vielen schönen Erinnerungen.

Ein besonderer Dank geht an Daniela Klug und Steffi Oesterwind. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz, ihre hervorragende Organisation und ihr großes Engagement wäre dieses Festival in dieser Form nicht möglich gewesen. Sie haben mit viel Herzblut dazu beigetragen, dass das Wochenende für alle Teilnehmerinnen zu einem besonderen Erlebnis wurde.

Fazit: Das erste Meerfrauen-Festival war ein voller Erfolg. Es hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Austausch, gegenseitige Unterstützung und Vernetzung unter Frauen im Tauchsport sind – und macht Lust auf eine Fortsetzung.

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Mission WM: Deutsche Finswimmer treten in Südkorea gegen die Weltelite an

23. Juni 2026 - 18:45

Mit den Weltmeisterschaften im Finswimming im südkoreanischen Incheon startet morgen der Saisonhöhepunkt der Athleten und Athletinnen des VDST. Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) hat ein 14-köpfiges Team zu den internationalen Titelkämpfen, die über fünf Tage bis zum 29. Juni ausgetragen werden, entsendet.

Die letzten Startplätze wurden Anfang Juni in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften vergeben. Elf Damen und drei Herren haben diese Chance genutzt und kämpfen zusammen mit Sportlern und Sportlerinnen aus etwa 40 Nationen um Bestzeiten, Finalplatzierungen und Medaillen.

Nadja Barthel – SC DHfK Leipzig                                        Lara Gawenda TC fez Berlin
Hannah Troppschuh – SC DHfK Leipzig                            Johanna Schikora TC fez Berlin
Emily Hempler – SC DHfK Leipzig                                      Mia Jette Fischer TC Lichtenberg
Lilly Placzek – SG Dresden                                                  Alma Kellermann TSC Rostock
Michele Rütze – SG Dresden                                               Nina Kohler TSC Schwandorf
Franca Richter – SG Dresden

Niklas Loßner SC DHfK Leipzig
Duncan Gaida SC DHfK Leipzig
Marek Leipold TSC Erfurt

Angeführt wird das deutsche Team von erfahrenen Medaillengewinnern wie Johanna Schikora, Michele Rütze, Niklas Loßner, Marek Leipold, Nadja Barthel und Lara Gawenda. Gleichzeitig setzt der VDST auf die nächste Generation: Die Jugendeuropameisterin Hannah Troppschuh und die JEM-Dritte Mia Jette Fischer gehen in Incheon erstmals bei einer Weltmeisterschaft an den Start.

Hier findet ihr weitere Informationen wie die Startliste und ab morgen dann auch den Livestream (Incheon ist uns 7 h voraus).

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Blog zur TL1-Prüfung des WLT in Hyères

23. Juni 2026 - 10:18

Mit großer Vorfreude reisten am Samstag 14 angehende VDST-Tauchlehrerinnen und Tauchlehrer zur TL1-Prüfung nach Hyères an die französische Mittelmeerküste. Neben Teilnehmern aus Baden-Württemberg waren auch zwei Anwärter aus Schwerin dabei. Trotz Staus und kleinerer Verzögerungen erreichten alle sicher das Ausbildungszentrum und starteten motiviert in die bevorstehende Prüfungswoche.

Warum Hyères?
Hyères ist seit vielen Jahren ein bewährter Standort für Ausbildungs- und Prüfungsmaßnahmen im Tauchsport. Neben kurzen Wegen zu den Tauchplätzen und einer professionellen Infrastruktur bietet die Region auch eine faszinierende maritime Geschichte. Vor den Inseln Porquerolles, Port-Cros und Île du Levant verliefen über Jahrhunderte wichtige Handels- und Schifffahrtsrouten. Zahlreiche Wracks zeugen noch heute von dieser Vergangenheit. Besonders bekannt sind die Wracks der „Donator“ und der „Grec“, die zu den beliebtesten Tauchzielen Europas zählen.

Wer mehr erfahrfen will, der kann sich hier jeden Tag den Blog anschauen:
Blog zur TL1-Prüfung des WLT

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Rekordflut bei den Deutschen Meisterschaften im Finswimming

19. Juni 2026 - 5:45

Am ersten Juniwochenende fanden in Berlin die Deutschen Meisterschaften der Junioren, der offenen Klasse und der Masters im Finswimming statt. Die zweitägige Veranstaltung bot erstklassigen Sport und beeindruckende Ergebnisse in allen Altersklassen.

Ein besonderes Highlight sahen wir im Rennen über 400 Meter. Lara Gawenda vom TC fez Berlin schwamm mit Bi-Fin eine Zeit, die sogar unter der aktuellen nationalen Bestmarke liegt. Da das Rennen jedoch in der Disziplin 400 Meter Finswimming ausgetragen wurde, fand die starke Leistung keine Anerkennung als offizieller deutscher Rekord.

Auch die Masters-Athletinnen und -Athleten beeindruckten mit außergewöhnlichen Ergebnissen. Im Verlauf der Meisterschaften wurden zahlreiche Rekorde aufgestellt, sodass Bestmarken beinahe im Stundentakt fielen. Die Titelkämpfe in Berlin waren damit ein eindrucksvoller Beleg für das hohe sportliche Niveau in allen Altersbereichen. Anna Wolff vom TSC Babelsberg und Fabian Schustek vom TC Marzahn erwiesen sich als die erfolgreichsten Rekordjäger.

Im Anschluss an die zweitägige Veranstaltung stand dann auch das Team für die Weltmeisterschaften in Südkorea statt. Folgende Sportler werden Deutschland und den VDST bei diesem internationalen Höhepunkt vertreten.

Nadja Barthel – SC DHfK Leipzig                                        Lara Gawenda TC fez Berlin
Hannah Troppschuh – SC DHfK Leipzig                            Johanna Schikora TC fez Berlin
Emily Hempler – SC DHfK Leipzig                                      Mia Jette Fischer TC Lichtenberg
Lilly Placzek – SG Dresden                                                  Alma Kellermann TSC Rostock
Michele Rütze – SG Dresden                                               Nina Kohler TSC Schwandorf
Franca Richter – SG Dresden

Niklas Loßner SC DHfK Leipzig
Duncan Gaida SC DHfK Leipzig
Marek Leipold TSC Erfurt

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Wo kann man was lernen, trainieren und erleben? Wir zeigen, welcher Verein die passenden Angebote vor Ort bietet.

18. Juni 2026 - 16:42
Wo kann man was lernen, trainieren und erleben? – Wir zeigen, welcher Verein die passenden Angebote vor Ort bietet.

Im VDST engagieren sich fast 900 Vereine mit einer beeindruckenden Vielfalt an Angeboten – von der Tauchausbildung über Wettkampf- und Breitensport bis hin zu Jugend-, Umwelt- und Vereinsaktivitäten.

Häufig erreichen uns Anfragen von Interessierten oder Mitgliedern, die nach bestimmten Angeboten suchen: Wo kann man Apnoe trainieren? Welcher Verein bietet Kinder- und Jugendarbeit an? Wo gibt es Unterwasser-Rugby, Flossenschwimmen oder besondere Ausbildungsangebote?

Um solche Anfragen künftig noch gezielter beantworten zu können, erfassen wir in den kommenden Wochen die Angebote unserer Vereine. Ziel ist es, die Vielfalt im VDST sichtbar zu machen, Vereine besser miteinander zu vernetzen und Interessierte schneller zu den passenden Angeboten vor Ort zu führen.

Alle VDST-Vereine erhalten hierzu eine kurze Abfrage per E-Mail.
Jede Teilnahme hilft dabei, ein vollständigeres Bild unserer Vereinslandschaft zu zeichnen und die Stärken unserer Vereine besser sichtbar zu machen.

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Blogs zur TL1-Prüfung des BLTV auf Elba und TL2/3-Prüfung des VDST auf Gozo

15. Juni 2026 - 10:13

Vom 13. bis 20. Juni 2026 findet zwei TL-Prüfungen statt. Die TL1-Prüfung des BLTV findet auf Elba statt und der VDST bildet die kommenden TL2/3 auf Gozo aus. Für alle, die nicht vor Ort sein können, schreiben die Teilnehmenden täglich den Blog.

Hier geht es zu den Blogs:
Blog zur TL1-Prüfung des BLTV auf Elba

Blog zur TL2/3-Prüfung des VDST auf Gozo

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Bronze-Doppelpack und Rekordstaffel bei den Jugendeuropameisterschaften

12. Juni 2026 - 18:46

Erfolgreicher Abschluss der Jugendeuropameisterschaften im Finswimming auf Chios: Am letzten Wettkampftag gewann das deutsche Team zwei weitere Bronzemedaillen.

Hannah Troppschuh sicherte sich über 400 Meter Streckentauchen die Bronzemedaille. Auch wenn sich die 17-jährige nach ihrer Wahnsinnszeit von 3:12,90 Min. von den Deutschen Jugendmeisterschaften mehr erhofft hatte, ist es eine tolle Leistung auf internationaler Ebene.

Ebenfalls Bronze gewann Käthe Wächter über 800 Meter Finswimming. Mit einer kämpferischen Leistung besonders auf den zweiten 400 Metern sorgte sie für einen weiteren Podestplatz für die deutsche Mannschaft.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte das deutsche Staffelquartett über 4 x 100 SB Mix. Mit gleich zwei nationalen Jugendrekorden qualifizierte sich das Team für das abendliche Finale und kam dort bis auf wenige Zehntel noch einmal an den Rekord ran. Der deutsche Jugend-Rekordhalter Paul Gaudig schwamm als Startschwimmer noch einmal schneller als im Einzel und legte damit den Grundstein für den Rekord der Staffel

Mit den beiden Bronzemedaillen und den Rekordleistungen ging für das deutsche Team eine erfolgreiche Jugendeuropameisterschaft auf der griechischen Insel Chios zu Ende. 

Der nächste internationale Höhepunkt ist nicht weit weg. Bereits in der kommenden Woche geht es für die Nationalmannschaft nach Südkorea zu den Weltmeisterschaften.

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Theorieprüfung – Apnoe-Tauchlehrer 2026

12. Juni 2026 - 10:20
20.–22. März 2026 in Nordhausen – Ulrike Hähnel

Mit einer guten Mischung aus Vorfreude und leichtem Kribbeln im Bauch trafen sich am Freitag alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Nordhausen zum Theorieprüfungswochenende. Viele von uns kannten sich bis dahin nur aus den Online-Sessions – umso schöner war es, sich endlich persönlich kennenzulernen.

Insgesamt waren 16 Anwärterinnen und Anwärter aus ganz Deutschland dabei, vom 1- bis zum 3-Stern. Begleitet wurden wir vom Prüferteam rund um Sandra, Sven und Thomas. Auch der Ressortleiter, Ralf Hildebrandt, ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und uns zu begrüßen – ein gelungener Start ins Wochenende.

Nach dem Ankommen ging es direkt los: Juli, Tauchlehrer-3-Stern-Anwärterin, stellte die Planung und Durchführung eines AK Apnoe 2-Kurses vor. Im Anschluss brachte uns Sandra die VDST-Standards im Freigewässer nochmal näher. Der erste Tag war damit schon gut gefüllt mit neuem Input und vielen Denkanstößen – und fand seinen entspannten Ausklang beim gemeinsamen Abendessen.

Der Samstag begann angenehm ruhig mit einer Dehn- und Atemeinheit unter der Anleitung von Joachim – genau das Richtige, um anzukommen, bevor es intensiver wurde. Danach ging es an unsere Lehrproben: Von Knotenkunde über Briefings bis hin zur Sicherung beim Strecken- und Tieftauchen war alles dabei. Hier konnten wir nicht nur unser Wissen zeigen, sondern auch viele praktische Tipps für unseren späteren Unterricht mitnehmen. Besonders spannend war, dass erstmals 1- und 2-Stern-Apnoe-Tauchlehrer-Anwärter gemeinsam an der Theorie teilgenommen haben. Dadurch entstand ein richtig wertvoller Austausch – vor allem die angehenden Apnoe-Tauchlehrer konnten von den Erfahrungen der Fortgeschritteneren profitieren.

Am Sonntag folgte der schriftliche Prüfungsteil. Nach so viel Input hieß es dann, sich erstmal zu konzentrieren und das Gelernte aufs Papier zu bringen. Während unsere Leistungen anschließend korrigiert wurden, gab es noch eine interessante Einheit zum Thema Recht.

Der schriftliche Teil hatte es durchaus in sich und nicht bei allen hat es direkt im ersten Anlauf geklappt – was bei der Aufregung absolut verständlich ist. Die nächste Chance bietet sich aber schon während der praktischen Prüfung.

Was von diesem Wochenende besonders hängen bleibt: In kürzester Zeit ist eine richtig tolle Gruppe zusammengewachsen. Es wurde unterstützt, Wissen geteilt und gemeinsam gelernt.

Ein großes Dankeschön an das Prüferteam für die hervorragende Organisation, die vielen hilfreichen Tipps und die durchgehend offene und unterstützende Atmosphäre.

Jetzt heißt es: weiter trainieren – und dann sehen wir uns bei der praktischen Prüfung in Kroatien wieder.

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Vorbereitungsworkshop zur kommenden APTL Praxis Prüfung

12. Juni 2026 - 10:20

APTL-Vorbereitungsworkshop Messinghausen – am See im Berg – kalt, nass und ziemlich lehrreich

Am vergangenen Donnerstag und Freitag traf sich in Messinghausen fast die komplette diesjährige Apnoe-Tauchlehrer-Prüfungsgruppe zum APTL-Vorbereitungsworkshop. Mit dabei waren 9 TL1-AnwärterInnen, 3 TL2-Anwärter und eine TL3-Anwärterin, begleitet von den AusbilderInnen Sandra, Sven und Volkmar sowie „Monster“ Arndt.

Eines war schon vor dem Workshop klar: Warm wird’s nicht. Wettervorhersage: Regen und Gewitter und es hielt, was die Vorhersage versprach. Doch davon ließ sich niemand die Stimmung verderben. Nach einem herzlichen Empfang durch Organisator Lars, der direkt positiv hervorhob, dass alle noch vor dem offiziellen Start um 10 Uhr vor Ort waren, ging es nach einer kurzen Einweisung direkt ans Eingemachte.

  • Teams bilden
  • Bojen zusammenbauen und auf „das KFZ“ verladen
  • Neopren an und runter zum beeindruckenden See im Berg. Wer schon einmal dort war, weiß: Der Weg nach unten gehört zum Programm, gutes Schuhwerk ist definitiv kein Fehler.

Der glasklare See zeigte sich von seiner besten Seite. In den Kleingruppen wurde intensiv an Tieftauch-Techniken gearbeitet. Während einige Gruppen Bekanntschaft mit den dort heimischen Stören machten, entdeckten andere eher ungewöhnliche Bewohner des Sees darunter ein Plastikskelett und Trabbi auf dem Grund.

Nach einer zu kurzen Pause mit kameradschaftlich geteilten Keksen, Nüssen und Gummibärchen stand das Thema Rettung auf dem Programm. Wie wichtig regelmäßiges Training dieser Szenarien ist, zeigte sich schneller als gedacht. Unsere lautstarken Übungsrufe wurden plötzlich von einem echten Hilferuf eines Gerätetauchers unterbrochen. Die Gruppe reagierte sofort, leitete die Rettungskette ein und bewies eindrucksvoll, dass Ausbildung und Teamarbeit funktionieren. Nach einer Mischung aus Regen, Rettungswagen, Rettungshubschrauber und einer Portion Adrenalin wurde der Tag beim gemeinsamen Abendessen verarbeitet.

Der zweite Tag begann, zumindest wettertechnisch, etwas entspannter aber ebenso pünktlich. Statt Gewitter standen diesmal Streckentauchen und Tiefenintervalle auf dem Programm. Nach einer ausführlichen Besprechung zum Aufbau und rotierendem Sicherungssystem, wurde die Strecke zunächst von einer Gruppe an Land geplant und aufgebaut, einige Varianten wurden lebhaft diskutiert. Anschließend wurde das trocken geprobte Aufbauen von der zweiten Gruppe im Wasser umgesetzt. Mit erstaunlicher Präzision stand die Strecke nach kurzer Zeit, sodass beide Gruppen zwischen Streckentauchen und Tiefenintervallen wechseln konnten. Die zweite Session verlief erfreulich unspektakulär, sodass zum Abschluss sogar noch Zeit blieb, einige neugierige Karpfen am Ausstieg zu beobachten.

Nach dem abschließenden Debriefing, viel hilfreichem Feedback und einem gemeinsamen kühlen Bochumer Bier (natürlich alkoholfrei) im Hochsauerland ging ein intensiver Workshop zu Ende. Trotz Kälte, Regen und einiger unerwarteter Ereignisse herrschte durchgehend eine großartige Stimmung. Die Gruppe ist weiter zusammengewachsen und blickt nun voller Vorfreude auf das nächste gemeinsame Ziel: die Apnoe-Tauchlehrer-Prüfung in Sveta Marina. Auch wenn es dort offiziell kein Prüfungsfach „Teamwork“ gibt, sind wir uns sicher: Die PrüferInnen hätten uns an diesem Wochenende Bestnoten verliehen.

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Doppelter Erfolg auf Chios – Hannah Troppschuh wird Jugend-Europameisterin

11. Juni 2026 - 5:48

Drei Wettkampftage liegen hinter den Nachwuchs-Finswimmern des VDST – und die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen. Zahlreiche Finalteilnahmen, persönliche Bestzeiten und starke Mannschaftsleistungen unterstreichen die hervorragende Verfassung des deutschen Nachwuchsteams bei den Jugendeuropameisterschaften in Chios.

Der dritte Wettkampftag brachte schließlich auch die nächsten Medaillen für die deutsche Mannschaft. Für das Highlight sorgte Hannah Troppschuh vom SC DHfK Leipzig, die sich den Jugend-Europameistertitel über 200 Meter Streckentauchen sichern konnte. Mit einem beherzten Rennen krönte sie sich verdient zur besten Nachwuchs-Taucherin Europas.

Für die zweite deutsche Medaille des Tages sorgte Mia Jette Fischer vom TC Lichtenberg. Nach einem couragierten Rennen schwamm sie auf Rang drei und gewann die Bronzemedaille. Damit belohnte sie sich für ihre konstant starken Leistungen der vergangenen Monate und setzte ein weiteres Ausrufezeichen für das deutsche Team.

Auch die weiteren deutschen Finswimmer überzeugten mit zahlreichen Bestleistungen. Paul Gaudig steigerte seinen eigenen nationalen Rekord über 100 m Bi-Fin deutlich um 0,8 Sekunden und Timo Riegmann sprintete über 50 m FS eine halbe Sekunde schneller als zur DJM im Mai.

Für die verbleibenden Wettkampftage darf das deutsche Team mit Zuversicht nach vorne blicken – weitere Finalteilnahmen und Spitzenplatzierungen sind durchaus in Reichweite.

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Gelungener Auftakt in Chios: Erste JEM-Medaille für das Nachwuchsteam des VDST

8. Juni 2026 - 20:02

Mit zahlreichen Finalteilnahmen, persönlichen Bestleistungen und der ersten Medaille für das deutsche Nachwuchsteam ist die Jugend-Europameisterschaft im Finswimming auf Chios erfolgreich gestartet. Die deutschen Athletinnen und Athleten präsentierten sich am ersten Wettkampftag in sehr guter Form und konnten sich mehrfach für die Endläufe qualifizieren.

Über 1500 Meter Finswimming hat Käthe Wächter vom Berliner TSC die erste Medaille für das Nachwuchsteam des VDST bei den Jugendeuropameisterschaften in Chios gesorgt. Mit einer starken Leistung und einer Steigerung von 17 Sekunden holte die 16-jährige Berlinerin die Bronzemedaille bei ihrem ersten großen Wettkampf.

Neben der Podestplatzierung überzeugten viele Nachwuchssportlerinnen und -sportler mit neuen persönlichen Bestmarken und Finaleinzügen.

Auch die Youngsters Lotte Troppschuh (13 Jahre) und Yannis Hayn (14 Jahre) überzeugten in den Vorläufen und qualifizierten sich für die abendlichen Finals. Damit setzte das deutsche Team bereits am ersten Wettkampftag ein deutliches Ausrufezeichen und schuf eine vielversprechende Ausgangsposition für die kommenden Wettkampftage in Chios.

 

Wettkämpfe live verfolgen (nur mit Login): https://tv.cmas.org/sportitemset/69fb39ed29fe2bfe53dd34d8 

Ergebnisse: https://cmas2026european.microplustimingservices.com/#/sports-schedule/FSW/*

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VDST-Team startet zur CMAS Freediving Indoor World Championship 2026

8. Juni 2026 - 9:16

Am 9. Juni 2026 macht sich das deutsche Team auf den Weg nach Novi Sad (Serbien), wo vom 9. bis 15. Juni die CMAS Freediving Indoor World Championship 2026 ausgetragen wird. In den kommenden Tagen treffen dort die besten Apnoesportlerinnen und Apnoesportler der Welt aufeinander, um in den verschiedenen Pooldisziplinen um Weltmeistertitel und Medaillen zu kämpfen.

Für den VDST reisen insgesamt 14 Athletinnen und Athleten nach Serbien. Das Team setzt sich aus drei Juniorinnen und Junioren (Jugendnationalmannschaft), fünf Athletinnen und Athleten der Nationalmannschaft sowie sechs erfahrenen Masters-Sportlerinnen und -Sportlern zusammen. Gemeinsam werden sie Deutschland bei den internationalen Titelkämpfen vertreten und sich mit der Weltspitze des Apnoetauchens messen.

Die WM live begleiten

Wer die Leistungen des deutschen Teams verfolgen möchte, kann die Weltmeisterschaft während der gesamten Wettkampfwoche über die Kanäle des VDST begleiten. Auf den Social-Media-Kanälen werden regelmäßig Eindrücke aus Novi Sad, Ergebnisse, Hintergrundinformationen und Einblicke hinter die Kulissen veröffentlicht.

Facebook: VDST Apnoe Wettkampf

Instagram: @freediving_vdst

Zusätzlich berichten wir täglich in unserem WM-Blog auf der VDST-Homepage über das Geschehen vor Ort. Dort finden Interessierte Zusammenfassungen der Wettkampftage, aktuelle Ergebnisse sowie Eindrücke aus dem Teamalltag.

WM-Blog: Link zum WM-Blog

Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten eine erfolgreiche, faire und sichere Weltmeisterschaft und freuen uns darauf, die kommenden Tage gemeinsam mit euch zu erleben.

Hinweis: Bild & Text erstellt mit Unterstützung von KI (ChatGPT)

 

 

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