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Verband Deutscher Sporttaucher
Aktualisiert: vor 1 Tag 8 Minuten

Die Termine für die Apnoe-Tauchlehrerprüfung 2023 stehen – melde dich an!

13. Oktober 2022 - 12:49
Apnoe TL*- und TL***-Tauchlehreranwärter:innen

Die Theorieausbildung und -prüfung 2023 für Apnoe TL*- und TL***-Tauchlehreranwärter:innen findet in Nordhausen vom 10. bis 12. März 2023 statt. Achtung! Anmeldeschluss hierfür ist der 27.11.2022!
Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:

Zur Anmeldung Apnoe-TL Praxis-Prüfung 2023

Selbstverständlich steht auch der Termin für die zugehörige Apnoe-TL Praxis-Prüfung 2023 fest. Sie findet vom 01. bis 08. Juli 2023 auf Elba statt.
Auch hierfür ist die Anmeldung bereits geöffnet:

Anmeldung

 

Bitte beachtet die Voraussetzungen für die Zulassung in der aktuell gültigen VDST-Prüferordnung

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Europameister-Titel in UW-Video und Vize-Europameister-Titel in UW-Foto für VDST-Nationalteam

11. Oktober 2022 - 15:48
Mit einer Gold- und einer Silbermedaille gehören die 2. CMAS Europameisterschaft Unterwasser-Video und die 3. CMAS Europameisterschaft Unterwasser-Foto auf Madeira für die Video- als auch für die Fotografen zu einer der erfolgreichsten Veranstaltungen.

In Madeira fanden vom 03. bis 08. Oktober 2022 die 2. European Championship of Underwater Video sowie die 3. European Championship of Underwater Photography statt. Mit einem Video- und zwei Foto-Teams entsandte der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) drei Teams zu dieser Europameisterschaft (EM) des Welttauchverbandes Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques (CMAS).

Video-Europameister in der Kategorie „Short Movie”

Mit einer gekonnten Mischung aus Musik, emphatischer Frauenstimme, guten Videoaufnahmen und dem passenden Schnitt erkämpften sich Matthias Harendt und Assistent Jörg Steer den Europameister-Titel in der Kategorie „Short Movie“. In dieser Kategorie sind keine Animationen oder Landaufnahmen zugelassen und die Aufnahmen müssen mit einer Action- oder Kompaktkamera gemacht werden.

Das Gewinner-Video

Anders als in den Vorjahren entschied sich das Team für diese Kategorie und gegen die Kategorie „Movie“. „Bei „Movie“ starten die Spanier jedes Jahr mit zwei Teams, oft professionellen Kameraleuten und Top-Kamera- und Schnittequipment. “, erklärt Katja Kieslich, die die letzten 10 Jahre erfolgreich mit Medaillen aus Europa- und Weltmeisterschaften zurückkehrte. „Das demotiviert schon sehr, wenn man drei Monate Vorbereitung für einen Film in dieser Kategorie einplant und dann doch meist nur noch um Platz 3 kämpfen kann“.

In der Kategorie „Unedit Video“ belegte Matthias Harendt mit Assistent Jörg Steer einen guten 5. Platz. Hier dürfen nur unbearbeitete Clips aneinandergereiht werden. Der Videograf muss zeigen, dass er sein Handwerk bei der Filmaufnahme beherrscht.

EM-Silber und Europas bestes Fotomodel

Für die Fotografen konnten sich der Deutsche Meister Ludwig Migl mit seinem Assistenten Dieter Grund sowie die beiden Newcomer im internationalen Bereich, Michael Thiel mit Assistentin und Lebensgefährtin Sandy Thier, qualifizieren. „Ich habe mir so ziemlich alle Fotos der letzten internationalen Meisterschaften angesehen und analysiert “, erläutert Michael Thiel, „das hat mir bei der Vorbereitung sehr geholfen!“ Das Ergebnis dieser EM gibt ihm recht: er wurde Vize-Europameister mit seinem Foto in der Kategorie „Thema“. Knapp verfehlte er in der Kategorie „Weitwinkel“ eine Platzierung.

Mit weiteren sieben Plätzen konnten die beiden Nationalteams um Michael Thiel und Ludwig Migl zum Erfolg der deutschen Mannschaft beitragen.

Dieter Grund wurde vom Weltverband als Bestes Model ausgezeichnet; eine Auszeichnung, die bei dieser Europameisterschaft erstmals ausgerufen wurde.

Margit Sablowski, Teamkapitänin im Bereich VDST-Foto, ist stolz auf ihre Mannschaft: „Jetzt stand endlich wieder ein deutscher Fotograf auf dem Treppchen und ich kann beruhigt in den (Wettkampf)-Ruhestand gehen“, freut sie sich. Ihre Bronzemedaille bei der CMAS UW-Foto WM 2015 war die letzte Medaille im internationalen Foto-Wettkampf des VDST.

 

Unterwasser-Videografie von Matthias Harendt und Jörg Steer

Kategorie: Short Movie – Platz 1: https://youtu.be/fUyDsLMvL7w
Kategorie: Unedit Video – Platz 5: https://youtu.be/ImC0NFTh6mA

 

Unterwasser-Fotografie von Michael Thiel und Sandy Thier


Das Gewinnerbild des Foto Vize-Europameisters Michael Thiel in der Kategorie „Thema“


Michael Thiel – Platz 4 -Weitwinkel


Michael Thiel – Platz 7 – Makro


Michael Thiel – Weitwinkel mit Model

 

 

Unterwasser-Fotografie von Ludwig Migl und Dieter Grund


Ludwig Migl – Platz 7 – Weitwinkel


Ludwig Migl – Weitwinkel mit Model


Ludwig Migl – Kreativ


Ludwig Migl – Fisch

 


Matthias Harendt und Jörg Steer sind Europameister in der Kategorie „Short Movie“ / © Katja Kieslich


Dieter Grund – Assistent von Ludwig Migl – wurde als bestes Model der EM ausgezeichnet / © Katja Kieslich

 


Bei den 3. CMAS UW-Foto-EM in Madeira holen die Newcomer Michael Thiel und Sandy Thier die SILBER-Medaille in der
Kategorie „Thema Stachelhäuter“. / © Katja Kieslich, Michael Thiel

 


Die deutschen Medaillengewinner mit ihren Teamkapitäninnen Foto (Margit Sablowski) und Video (Katja Kieslich) / © Ludwig Migl

 

Media, Copyright und Bildunterschrift
Die Medien dürfen unter Nennung von „VDST, Bildautor“ und im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung honorarfrei und ohne gesonderte Zustimmung verwendet werden.

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Blog zur aktuell laufenden TL2/3-Prüfung in Labin

7. Oktober 2022 - 11:29

Vom 1. bis 8. Oktober 2022 findet die sechste und letzte TL2/3-Prüfung des VDST in Labin statt. Hier schildern sie ihre Erlebnisse vor, während und nach den Tauchgängen.

Hier der Direktlink: https://www.vdst.de/engagieren/wege-zur-lizenz/tl-pruefung/01-10-labin-vdst/

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Dem Herbst entfliehen? Einfach mal abtauchen!

7. Oktober 2022 - 9:34
Dem Herbst entfliehen? Einfach mal abtauchen! – mit dem Aufholpaket

Der Tauchverein SCS Schwalbach macht‘s möglich – für alle ab 8 Jahren!

Fasziniert von Walen, Delphinen, dem kleinen Clownsfisch Nemo, Korallenriffen und Wracks? Die Kinder sind Wasserratten und man bekommt sie kaum aus dem Pool? Dann entflieht dem kälter werdenden Wetter und taucht mit uns ab! Der SCS Schwimmclub Schwalbach e.V. – der größte Tauchverein im Main-Taunus-Kreis – lädt alle ab 8 Jahren kostenlos zum Schnuppertauchen ein. Und zwar am:

Donnerstag, 20. Oktober 2022 um 19:30 Uhr im Wiesenbad in Eschborn.

Treffen 19:15 Uhr vor dem Bad. Wir bitten um Anmeldung per Mail unter: jugendwart@scs-schwalbach.de

Voraussetzung:

  • Gute Schwimmkenntnisse (Freischwimmer)
  • Bei Kindern/ Jugendlichen unter 18: erwachsene Begleitperson
  • Eine Erklärung zum Gesundheitszustand – schicken wir Euch zu (keine akute Erkältung, Bronchitis, Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen…)

Mitbringen müsst ihr Badesachen, ggf. 2 Euro für den Spind und gute Laune. Den Rest stellen wir. Infos auch auf unserer Homepage.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Verband Deutscher Sporttaucher e.V., der Deutschen Sportjugend und dem „Aufholen nach Corona“-Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Und wenn wir nicht schnuppertauchen: Die Mitglieder des SCS treffen sich montags 19:30 Uhr im Hallenbad der Internationalen Schule Sindlingen (ISF) und donnerstags 20:30 Uhr im Wiesenbad in Eschborn zum Konditionstraining. Die SCS-Jugend trainiert donnerstags 19:30 Uhr im Wiesenbad in Eschborn und „bringt ordentlich Welle ins Wasser“.

Immer gut Luft! – wünscht Euch der SCS!

Kontakt: SCS Schwimmclub Schwalbach Taunus e.V.
Postfach 2701
65820 Schwalbach
http://www.scs-schwalbach.de
Mail: info-neu@scs-schwalbach.de

 

Mehr Informationen zum dsj-Förderprogramm „Aufholen nach Corona“

Unsere konkreten Fördermöglichkeiten:

  • Kleinaktivitäten: Offene Veranstaltungen wie Schnupperangebote, Aktionstage, Medienerzeugnisse, Druckerzeugnisse, womit ihr euch als Verein öffentlichkeitswirksam präsentieren könnt, auch digital – Förderung von bis zu 90 Prozent und bis zu 1.000 EUR für eure Kleinaktivität!
  • Aktivitäten: ein- und mehrtägige Freizeiten & Begegnungen wie Feriencamps, Vernetzungstreffen, Tauchen in der Natur, damit ihr euch als Verein in Aktion präsentieren könnt – Förderung in Form von Beiträgen für TeilnehmerInnen, BetreuerInnen und Referentenhonorare sowie Fahrtkosten für eure Aktivität!
  • Wir bieten außerdem: Beratung, Coaching und Ideengewinnung für eure Kinder- und Jugendarbeit in eurem Verein

Kontaktmöglichkeit für Vereine und ihre Jugendarbeit
Nina Holtmann

Telefonisch: +496998190230
Per Email: aufbau@vdst.de sowie nina.holtmann@vdst.de

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VDST Master-Team äußerst erfolgreich bei Freiwasser-WM

3. Oktober 2022 - 20:09

Die Open Water Finswimming World Championships fanden in diesem Jahr in Italien statt und wurden durch die CMAS zeitgleich für die Jugend, die Senioren (offene Klasse) und die Masters ausgerichtet. Ein Master-Team mit 16 Sportlern ging für den VDST an den Start.

Finswimmer aus verschiedenen Vereinen bildeten zusammen das VDST-Master-Team: SC DHfK Leipzig (Manuela Jürries, Ulrike Meier-Mahlo, Wolf-Dieter Meier, Thomas Nehrdich, Ricarda Semper, Torsten Stelzig, Mike Weigand), DJK VfR Mühlheim/Saarn (Sandra Häßler, Sebastian Link, Caroline Steenken, Heiko Venohr), SSV Freiburg (Claudia Köhn, Bernd Rolker, Markus Schafheutle, Sascha Schmidt) und SSV Dachau (Alexander Sengpiel).

Im See Lago di Viverone war ein Rundkurs über 1 km mit vier Bojen markiert. Es waren Starts sowohl über 1 km und 3 km mit Monoflossen (FS) als auch mit Stereoflossen (Bi-Fin) möglich.

Die Open Water Finswimming World Championships fanden 2022 in Italien statt und wurden durch die CMAS zeitgleich für die Jugend, die Senioren (offene Klasse) und die Masters ausgerichtet. Ein VDST Master-Team mit 16 Sportlern war vertreten.

Am ersten Wettkampftag standen für die Masters die 1 km Bi-Fin und die 3 km FS der Frauen und Männer auf dem Programm. Mit zehn Medaillen beendete das Team einen sehr erfolgreichen Abschnitt und freute sich schon zu diesem frühen Zeitpunkt über fünf Weltmeistertitel.

Am zweiten Wettkampftag begannen die Wettkämpfe mit den 1 km FS. Danach folgten die 3 km Bi-Fin. Um fünf weitere Gold- und drei Silbermedaillen erhöhte sich die Ausbeute der Masters.

Am Nachmittag stand mit den Staffeln über 4 x 1 km das Highlight auf dem Programm. Die Mix-Staffeln hatten eine Besonderheit. Jeweils 1 km wurde mit Monoflosse und mit Bi-Fin zurückgelegt und das jeweils von einer Frau und einem Mann. Die VDST-Staffeln gingen in drei verschiedenen Alterskategorien an den Start und wurden mit allen drei Staffeln Vizeweltmeister.

Sandra Häßler: 2 x Gold (1km / 3km FS) Manuela Jürries: 2 x Gold (1km / 3m Bifin) Claudia Köhn: 2 x Gold (1km Bifin / 1km SF) 2 x Gold (1km Bifin / 1km FS) Sebastian Link: 2 x Gold (1km / 3m Bifin) 2 x Gold (1km / 3m Bifin) Wolf-Dieter Meier: 1 x Gold (1km Bifin) 1 x Gold (1km Bifin) Thomas Nehrdich: 1 x Gold (1km SF) 1 x Gold (1km FS) Markus Schafheutle: 2 x Silber (1km / 3km SF) 2 x Silber (1km / 3km FS) Caroline Steenken: 2 x Silber (1km / 3km SF) 2 x Silber (1km / 3km FS) Heiko Venohr: 2 x Silber (1km / 3km SF) 2 x Silber (1km / 3km FS) Ulrike Meier-Mahlo: 1 x Silber (1km Bifin) 1 x Silber (1km Bifin) Sascha Schmidt: 1 x Bronze (3km SF) 1 x Bronze (3km FS) AK140+: Sebastian Link, Ulrike Meier-Mahlo, Sandra Häßler, Sascha Schmidt AK180+: Mike Weigand, Ricarda Semper, Caroline Steenken, Thomas Nehrdich AK220+: Wolf-Dieter Meier, Manuela Jürries, Claudia Köhn, Heiko Venohr

Es war eine erfolgreiche Langstrecken-Weltmeisterschaft mit einem super Team. Bei den nächsten Langstrecken-Weltmeisterschaften, die für 2024 in Marseille geplant sind, wird sich hoffentlich wieder eine so tolle Mannschaft zusammenfinden.

Danke an die Organisatoren und Betreuer: Leo Runge, Sandra Häßler, Annett Lopez und Ulrike Meier-Mahlo.

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Mit dem Seepferdchen zu den Seepferden

27. September 2022 - 23:23

Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche in Tauchvereinen wird vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) mit Hilfe des dsj-Aufholpakets gefördert, beispielsweise durch eine Schwimmkursförderung von bis zu 1.000 Euro. „Wir ermutigen unsere Tauchausbilder*innen in den Vereinen, unseren Tauchnachwuchs durch ein Angebot von Schwimmkursen in ihre Vereine zu holen. Es gibt Fördermittel, die wir dafür einsetzen können, dass Kinder und Jugendliche einen sicheren Zugang zum Wasser und auch zum Tauchsport erhalten. Ich helfe dabei dies umzusetzen“, erläutert die VDST-Aufbaumanagerin, Nina Holtmann, die seit Februar das Aktionsprogramm Aufholen nach Corona mit seinen interessanten Fördermitteln bundesweit in die Tauchvereine trägt. „Wir haben Vereine, die diese Idee der Nachwuchsgewinnung bereits seit Jahren für sich nutzen – und das mit großartigem Erfolg!“

Der Nachwuchs spotzt und spritzt
Schwimmkurs beim Tauch-Sport-Club Mülheim/Ruhr e. V.

Es ist ein kleiner Traum, der nun nach zwei Jahren Corona wieder auflebte: Seit über 20 Jahren bietet der Tauch-Sport-Club Mülheim/Ruhr e. V. (TSC) so gut wie jedes Jahr einen Schwimmkurs an. Immer ist er ausgebucht, immer finden Kinder darüber den Weg in den Verein, oft auch ihre Eltern. Es ist ein win-win-Verhältnis, von dem der Club sehr überzeugt ist. Nachmachen lohnt sich!

Ungefähr ein Dutzend Kinder zwischen ca. 5 und 7 Jahren kommen unter den Fittichen des Tauchclubs dann für 10-12 Wochen zusammen, um im Lehr- und auch im Schwimmerbecken das Element Wasser kennenzulernen. Sie sollen es erfahren, ertauchen, erspielen und letztlich so weit bewältigen, dass sie gerne zur Jugendstunde ins Schwimmbad kommen. Sie spritzen mit Wasser, sie springen lachend hinein (manche erst nach einigem Zuspruch), sie tauchen zu ihrer eigenen Überraschung unter oder spotzen wie alte Automotoren, wenn das Wasser in ihren Hals gerät.

Das Kalkül des TSC Mühlheim/Ruhr? Vielleicht werden diese Kinder später im Club das Tauchen erlernen, möglicherweise dem Unterwasserrugby verfallen. Nachwuchs wird dringend gesucht, da bildet Mülheim sicher keine Ausnahme. Klar ist aber auch: Den kindlichen Lernprozess im Wasser zu begleiten, bereichert die Ausbilder. So sehen sie das im TSC Mülheim/Ruhr. Die Betreuer sind interessierte Vereinsmitglieder, auch ein Tauchlehrer ist dabei, die über einen Lehrgang, Vorerfahrungen, dem Abschauen bei versierten Schwimmtrainern und eigenem Ausprobieren ihre Rolle als Schwimmausbilder gefunden haben. In diesem Jahr waren erstmals zwei junge Damen (16 und 18 Jahre) aus dem Jugendbereich des Clubs dabei, die ihrerseits viel Freude am Schwimmkurs entwickelten – und die Kinder an ihnen. So motiviert man sich gegenseitig.

Der Kurs 2022 war besonders: Für viele Kinder bedeutete er nach zwei Jahren Corona-Einschränkungen die erste (immerhin einstündige) Trennung von ihren Eltern. Doch Angst gab es 2022 – erstaunlicherweise – kaum bei den Kindern im Wasser, und das beflügelte den Lernerfolg. Mit fünf erfolgreich abgenommenen Seepferdchen-Abzeichen ist die Bilanz des TSC-Kurses ganz erfreulich! Schön wäre, wenn viele Kinder der Abteilung Jugend erhalten bleiben und ihr Jugendtraining, zum Beispiel mit Schnorcheltauchen, aufnehmen.

Ein Teil des Trainerteams des TSC Mülheim/Ruhr für den Seepferdchenkurs: Tommy Kamp, Astrid Thomas und Britta Bonkowski (von links nach rechts). Bildnachweis: TSC Mülheim/Ruhr

 

Kontakt zum TSC Mühlheim:


Kontaktmöglichkeit für interessierte Ausbilder:innen und Vereine
Telefonisch: +49 69 – 9819 02 30
Per Email: aufbau@vdst.de sowie nina.holtmann@vdst.de
Weiter Informationen: https://www.vdst.de/2022/04/19/jugend-aufholen-nach-corona/

Nina Holtmann

 

Gefördert von:

 

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VDST-Sauerstoffinitiative: Viel hilft viel! – Wichtig: hochdosierte und lange Sauerstoffgabe

20. September 2022 - 12:35
VDST-Sauerstoffinitiative: Viel hilft viel!
Wichtig: hochdosierte und lange Sauerstoffgabe

Sie startet jetzt, unsere VDST Sauerstoffinitiative. Ziel ist, die Notwendigkeit einer Sauerstoffgabe nach klaren oder auch unerklärlichen Symptomen nach dem Tauchen für jedermann verständlich und möglich zu machen. Schon ein leichter Schwindel oder Müdigkeit könnten auf ein Dekompressionsproblem hindeuten und die sofortige Gabe von Sauerstoff hilft, einen schweren Verlauf zu verhindern. Gleichwohl ist auch bei schneller Linderung ein ärztlicher Rat eines Tauchmediziners angesagt. Grund für die Initiative war eine Auswertung der Hotline-Protokolle durch den Fachbereich Medizin. „Bei der Hälfte der im VDST untersuchten Tauchunfälle, bekommen die Verunfallten keine oder eine nicht ausreichende Sauerstoffversorgung im Rahmen der Erstmaßnahmen vor Ort – obwohl dies in allen Ausbildungsstufen gelehrt wird…“ so unsere Verbandsärztin Heike Gatermann bei der Vorstellung der aktuellen VDST Unfallstatistik.

Die Gründe sind vermutlich vielfältig:

  • Gerade kein Sauerstoffsystem vorhanden
  • Fehler in der Handhabung – gerade von komplexen Sauerstoffsystemen
  • Ersthelfer sind abgelenkt durch andere Maßnahmen und denken zu spät an die schnelle Verabreichung von Sauerstoff als Erstmaßnahme. Die Notwendigkeit einer schnellen und vor allem ausreichenden Sauerstoffgabe bei Tauchunfällen muss noch stärker „an die Basis“ gebracht werden – konkret: jedes aktive VDST Mitglied sollte Sauerstoff-Systeme kennen und einsetzen können. Grund genug, dass sich die beiden VDST Fachbereiche Ausbildung und Medizin eine smarte Lösung überlegten:
Die VDST Sauerstoffinitiative für Vereine!

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Rausgewachsen aus dem Tauchanzug – Reingewachsen ins Tauch-Leben: Mentaltraining begleitet und stärkt Kinder ein Leben lang

16. September 2022 - 12:09

Ein Interview mit MARCUS KERTI, Dipl. Mentaltrainer und ehem. Eishockey-Leistungssportler, über Mentaltraining im Tauchsport.

Marcus Kerti, Dipl. Mentaltrainer und ehem. Eishochkey-Leistungssportler

Welche Bedeutung hat mentales Training im Tauchsport, Marcus Kerti?
Beim Tauchen gibt es besondere Herausforderungen, die wir durch Mentaltraining meistern können. Konzentration ist essentiell wichtig. Auch der richtige Umgang mit besonderen Situationen unter Wasser. Wie du damit umgehst, kann durch mentale Übungen erkannt, trainiert und verbessert werden. Zum Beispiel die Atmung gezielt zu steuern, entspannter im Wasser zu sein und mehr Freude zu entwickeln, was du tust. Das Tauchen soll grundsätzlich Spaß machen.

Warum ist Mentaltraining für Kinder und Jugendliche so wertvoll?
Kinder gehen ohne Vorurteile an Neues heran und probieren und lösen dieses spielerisch. Mit Mentaltraining lernen Kinder frühzeitig einen leichteren Umgang mit Drucksituationen und Stress. Über den Tauchsport hinaus tragen Kinder das wiederum in ihren Alltag – Kinder sind dann ruhiger und fokussierter und diese Haltung macht das Familienleben entspannter. Sie lernen fürs Leben!

Welchen Beitrag leistet Mentaltraining für die Entwicklung junger Menschen?
Einen ganz klaren Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, zum selbstbewusst durchs Leben gehen. An sich glauben ist mit Corona zu einer noch größeren Herausforderung geworden. Für viele hat digitales Sporttraining nicht funktioniert. Kinder reagieren dann verzweifelt oder zornig gegenüber sich selbst und wollen keinen Sport mehr machen. Mentaltraining bietet Unterstützung und persönliches auf-dich-eingehen. Insbesondere der Umgang mit eigenen Emotionen, ist ein wichtiges Werkzeug, das erlernt wird.

Ist jetzt gerade ein besonders guter Zeitpunkt?
Mit Eltern im Homeoffice und lernenden Kindern am Küchentisch konnte das Zuhause nur zu einem recht beengten Raum werden. Homeschooling, wenig Bewegung, kaum Sport, haben in den letzten Jahren zu psychischen Belastungen geführt. Hier kann mentales Training helfen, Kinder, und auch die Eltern, zum Sport zu bewegen. Darüber hinaus kann Mentaltraining Kinder befähigen, wie sie mit solchen Herausforderungen in Zukunft umgehen. So können sie auch ähnliche Situationen entspannter meistern.

Wenn ich beispielsweise an die möglichen Auswirkungen der Energiekrise auf den Sport denke…
… und jetzt von Seiten der Politik überlegt wird, wie Energie, die für das Betreiben von Sportstätten benötigt wird, eingespart werden kann – ob Duschen nur noch kalt möglich sein wird, keine beheizten Hallen mehr für den Indoorsport, kein Flutlicht auf Außenanlagen, Temperaturreduzierung von Schwimmbädern – bis hin zu Schließungen von Sportstätten, ist hier aus meiner Sicht unsere ganze Sportfamilie betroffen. Für mich sind das nach den letzten drei Jahren mit größtenteils stark eingeschränktem Sport alarmierende Signale. Für unsere Nachwuchssportler*innen sind es die nächsten enttäuschenden Nachrichten, wenn wir nicht handeln! Deswegen ist es auch so wichtig, die Sportler*innen emotional wie mental zu begleiten.

Bedeutet das, dass Mentaltraining präventiv gegen Krisen wirkt?
Ganz genau. Es wirkt sich auf den richtigen Umgang mit Krisen aus. Viele junge Menschen wissen nicht bewusst, was ihnen im Sport Gutes passiert. Mentaltraining schafft, dass wir Situationen bewusster wahrnehmen, dass wir Gedanken anerkennen, und eine positive Haltung erfahren. Denn vor allem unsere Gedanken sind ein großer Stressfaktor in unserem täglichen Leben. Mit Mentaltraining werden Trainingseinheiten ruhiger durchlaufen, was wiederum Stress abbaut – wahrgenommen wird dann, dass wir uns gesünder, glücklicher und zufriedener fühlen. Es entstehen positive Glücksgefühle, die die Kinder dann mit in ihren Alltag nehmen.

Wie können Trainer*innen vom Mentaltraining profitieren?
Indem diese mit im Boot sind. Denn als Vorbilder im Verein sind sie ein extrem großer Multiplikator. Trainer*innen nehmen mit: Was kann ich an mir selbst reflektieren und verändern, damit das der Mannschaft und dem Team zugutekommt? Es geht auch um das Thema Kommunikation. Kommunikation ist für alle Trainingspersonen der Schlüssel zum Erfolg. Offene und ehrliche Kommunikation ist die Basis für ein erfolgreiches Miteinander und trägt zur gegenseitigen Wertschätzung bei. Wer persönlichkeitsnah mit den Menschen sprechen kann, ist ein Riesengewinn für das ganze Team.

Mit dem Aufholpaket möchten wir in die Zukunft des Sports investieren. Das tun wir auch, indem wir Mentaltraining im Tauchsport fördern…
…ja, denn wenn das Gefühl aufkommt, dass du alleine nicht weiterkommst, ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen. Das ist ein Zeichen von absoluter Stärke und nicht von Schwäche! Mentaltraining bringt Wertschätzung zu Kindern, zu Menschen im Allgemeinen und zum Sport im Besonderen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Mentaltraining ein laufender, sich immer wiederholender Prozess ist, damit sich Dinge verstärken und im Gedächtnis bleiben sollte ich mal wieder in eine herausfordernde Situation kommen. Jedes Jahr neues Tauch-Equipment ist wunderbar und notwendig, aber aus einem Tauchanzug wächst du raus. Das Mentaltraining jedoch begleitet dich in deinem Wachstum. Es wächst mit dir mit und somit kannst du deine eigene Werkzeugkiste mit Tools aus dem Mentaltraining füllen. Du kannst es dein ganzes Leben lang nutzen.

Kontaktmöglichkeit für interessierte Vereine und ihre Jugendarbeit
Telefonisch: +49 69 – 9819 02 30
Per Email: aufbau@vdst.de sowie nina.holtmann@vdst.de
Weiter Informationen: https://www.vdst.de/2022/04/19/jugend-aufholen-nach-corona/

Zum Förderprojekt „Aufholen nach Corona“: Warum tauchen wir in das Mentaltraining ein?

Nina Holtmann

„Trotz geöffneter Schulen und zugänglicher Freizeitangebote ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich durch die Corona-Pandemie psychisch belastet fühlen, weiterhin hoch. Zwar haben sich das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen leicht verbessert, jedoch leiden noch immer mehr Kinder und Jugendliche unter psychischen Auffälligkeiten als vor der Pandemie“ [1]. Wer bei psychischem Wohlbefinden und Lebensqualität an Sport denkt, liegt damit genau richtig: „Wir merken […], dass das Ende der strikten Kontaktbeschränkungen, die Öffnung der Schulen sowie der Sport- und Freizeitangebote zum psychischen Wohlbefinden und zur Steigerung der Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen beitragen“, fasst Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Leiterin der COPSY-Studie und Forschungsdirektorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des UKE die aktuellen Studienergebnisse zusammen.[2]  Sport im Kinder- und Jugendbereich kommt damit ein zentraler Stellenwert im Bereich der mentalen Gesundheit zu.

Genau hier möchten wir, der VDST, ansetzen und die Fördermöglichkeiten durch die Mitgliedschaft im dsj-Aufholpaket Aufholen nach Corona gezielt nutzen: Neben der sportlichen Bewegung, die wir 2022 mit über 30 Sportaktionen, beispielsweise offene Trainingsmöglichkeiten für alle, anbieten, liegt unser Augenmerk darauf, gesundes Aufwachsen zu fördern sowie das soziale und non-formale Lernen zu unterstützen.

[1] COPSY-Studie: Ergebnisse der dritten Befragungsrunde liegen vor, Pressemitteilung vom 9. Februar 2022.
[2] Vgl. ebd.

Gefördert von:

 

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VDST-Athleten erhalten die höchste nationale Ehrung für ihre sportlichen Leistungen

13. September 2022 - 11:04

Für ihre großartigen Erfolge wurden Johanna Schikora, Max Poschart, Robert Golenia, Malte Striegler und Justus Mörstedt, Flossenschwimmer des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST), mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ ausgezeichnet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte in Berlin diese höchste nationale Ehrung für hervorragende sportliche Leistungen.

“Jede und jeder Einzelne von Ihnen hat sich diese Auszeichnung verdient. Sie alle haben – entweder bei den Deaflympics oder bei den World Games – herausragende Erfolge im internationalen Spitzensport erzielt.“, vermerkte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Ehrenrede zur Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts am vergangenem Freitag in Berlin. Der Bundespräsident zeichnete Athleten aus, die bei den World Games 2022 in Birmingham (USA), den XIX. Deaflympischen Winterspiele 2019 in Valtellina–Valchiavenna (Italien), der XXIV. Deaflympischen Sommerspiele 2022 in Caxias do Sul (Brasilien) Medaillen gewonnen hatten. „Sie alle haben die Wochen der Wettkämpfe auch als Gemeinschaftserfahrung erlebt: Als Mannschaft, die mit ihren Fans und ihren Helfern an einen Ort reist, um sich friedlich und fröhlich zum Wettstreit mit Vertretern anderer Nationen zu treffen.“, sagte Steinmeier in seiner Ansprache an die versammelten Medaillengewinner. Gerade in dieser Zeit sei es „das richtige Zeichen, weiter auf Begegnung, aufs Miteinander, auf Fairness und Respekt vor dem anderen zu setzen. Diese Werte haben Sie für unser Land vorbildlich vertreten“, ist Steinmeier überzeugt.

Für ihre großartigen Erfolge bei den World Games wurden auch die VDST-Flossenschwimmer Johanna Schikora (TC fez Berlin), Robert Golenia (TC NEMO Plauen), Justus Mörstedt (SC DHfK Leipzig), Max Poschart (SC DHfK Leipzig) und Malte Striegler (SC DHfK Leipzig) ausgezeichnet und nahmen die höchste nationale sportliche Auszeichnung stolz entgegen.

VDST-Präsident Dr. Uwe Hoffmann freut sich: „Es ist toll, dass unsere Athletinnen und Athleten für ihre großartigen Leistungen diese Auszeichnung empfangen konnten. Ganz besonders für Sportler:innen eines nichtolympischen Sportverbandes war dies sicherlich ein einmaliges Erlebnis im Schloss Bellevue.“

Mit der Ehrung wird eine über sechzigjährige Tradition fortgesetzt. Das Silberne Lorbeerblatt wurde am 23. Juni 1950 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet. Es ist die höchste nationale Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen wie Titelgewinne bei Weltmeisterschaften oder ein Medaillenerfolg bei den Olympischen oder Paralympischen Spielen sowie FairPlay und ehrlich geführter Wettkampf.

Max Poschart, Johanna Schikora, Malte Striegler, Robert Golenia und Justus Mörstedt (v.l.)

 

Johanna Schikora (TC fez Berlin)

 

Robert Golenia (TC NEMO Plauen)

 

Justus Mörstedt (SC DHfK Leipzig)

 

Max Poschart (SC DHfK Leipzig)

 

Malte Striegler (SC DHfK Leipzig)

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Blogs zu den aktuell laufenden TL-Prüfungen (VDST, Gruppe Ost, TLN)

12. September 2022 - 15:46

Im Moment laufen drei TL-Prüfungen. Der VDST schult die potentiell neuen TL2 und TL3 in Rosas. Die TL1-Prüfung der Gruppe Ost findet in Labin statt und der TLN bildet seine neuen Tauchlehrer zum ersten Mal auf Mallorca aus..

Hier die Direktlinks:
Blog der TL2/3-Prüfung des VDST in Rosas vom 09.06. bis 18.09.2022
Blog der TL1-Prüfung der Gruppe Ost in Labin  vom 09.09. bis 18.09.2022
Blog der TL1-Prüfung des TLN auf Mallorca  vom 09.09. bis 18.09.2022

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Blog zur InterDive 2022 in Friedrichshafen

7. September 2022 - 11:35

Seid digital dabei auf der InterDive 2022 in Friedrichshafen – mit dem Blog des WLT und des BTSV. Hier geht es zum Blog:
https://interdive.tauchen-bw.de/unser-blog-von-der-messe/

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Drei neue VDST Instrukteure im Fachbereich Ausbildung

6. September 2022 - 15:30

Zur ihrer diesjährigen Tagung trafen sich die Ausbildungsleiter der Landesverbände und der Stab des VDST-Fachbereichs Ausbildung Ende August zum wiederholten Male in der Sportschule Kamen Kaiserau. Dieses Mal persönlich mit dabei Dr. Heike Gatermann als Leiterin des Fachbereichs Medizin sowie zeitweise Vizepräsident Finanzen Jan Kretzschmar, Ressortleiter Apnoe Ralf Hildebrandt und Matthias Stock als Informatik-Experte.

Für VDST-Ausbildungsleiter Hagen Engelmann war es eine besondere Freude, gleich zu Beginn der Veranstaltung drei Ernennungsurkunden zum VDST-Instrukteur (VDST Tauchlehrer****) an Dr. Diana Nießing, Georg Schmidt und Dr. Fabian Möller zu überreichen. Der TL4 ist die höchste Tauchlehrerstufe im Verband Deutscher Sporttaucher und geknüpft an vielfältige Arbeitsaufgaben im Ausbildungsstab. Alle drei neuen Instrukteure gehören dem Stab des Fachbereichs seit Beginn dieser Wahlperiode an.

Diana leistet als stellvertretende Bundesausbildungsleiterin wertvolle Arbeit in der Leitung des Fachbereichs. Georg zeichnet im Stab verantwortlich für das Thema “Mischgastauchen” und Fabian arbeitet dort an aktuellen Ausbildungs- und Trainingsstategien sowie bei der Erstellung des Ausbildungs-Newsletters.

Der VDST gratuliert Diana, Georg und Fabian recht herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit in und für unseren Verband!

 

          

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Europameisterschaft Orientierungstauchen 2022

30. August 2022 - 0:48

Vom 28.08. bis 04.09.2022 findet die Europameisterschaft Orientierungstauchen der Junioren und Senioren in Gyenkenes (Ungarn) statt. Neben Deutschland starten noch Ungarn, Tschechien, Frankreich, Kroatien, Estland, Italien und die Ukraine. Hier findest Du Berichte und Ergebnisse zur EM:
Blog zur Europameisterschaft Orientierungstauchen 2022

Eine Übersicht zu den teilnehmenden deutschen Athletinnen und Athleten gibt es hier.

 

 

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VDST-Finswimmer räumen bei den Weltmeisterschaften im Finswimming richtig ab

9. August 2022 - 11:57

Elf Einzel- und drei Staffelmedaillen sowie ein Deutscher und ein Europarekord! Die Finswimmer, die als Nationalmannschaft vom 20.-23. Juli 2022 bei den Weltmeisterschaften im kolumbianischen Cali für den Verband Deutscher Sporttaucher am Start waren, schwammen weiterhin in der Erfolgsspur.
Unsere beiden Weltmeister Johanna Schikora und Max Poschart verteidigten ihre Titel über 1500 Meter Finswimming (FS) und über 100 Meter FS. Gold gab es zudem für das Staffelquartett der Herren über 4×100 Meter FS, die in der gleichen Besetzung eine Woche zuvor den Titel bei den World Games geholt hatten.
Die Gesamtbilanz für das deutsche Team ist beeindruckend: Je dreimal Gold und Silber sowie achtmal Bronze bei der WM und fünfmal Edelmetall bei den World Games. Eine Medaillenjagd mit Wahnsinnsausgang.

Mannschaftsbild vor den Wettkämpfen

Kaum waren die deutschen Finswimmer mit einem Bündel an Medaillen zurück aus Birmingham, Alabama, wo sie vom 7. bis 17. Juli bei den World Games gekämpft hatten, entsandte sie der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) nach Kolumbien. Dort fanden vom 20. bis 23. Juli die Weltmeisterschaften im Finswimming statt. Das starke Nationalteam bestand aus den World Games Siegern Max Poschart, Malte Striegler, Robert Golenia und Justus Mörstedt sowie Johanna Schikora und weiteren Top-Athleten wie Elena Poschart, Michèle Rütze, Nadja Barthel, Lisa Dethloff, Sidney Zeuner und Duncan Gaida.

Weltmeisterstaffel mit Malte Striegler, Robert Golenia, Max Poschart und Justus Mörstedt (von links nach rechts)

Die Titelkämpfe fanden nach 1998 erneut in Santiago de Cali statt und waren mit 14 Podestplatzierungen die erfolgreichsten für ein VDST-Team. Nervenstark präsentierten sich Johanna Schikora und Max Poschart. Für beide gab es Goldmedaillen über 1500 m Finswimming (FS) bzw. 100 m FS. Wie schon eine Woche zuvor sprinteten Max Poschart, Justus Mörstedt, Robert Golenia und Malte Striegler über 4 x 100 m FS zu Gold. Deutschland ist nach 2015 erneut Weltmeister über diese Distanz.

Justus Mörstedt

Den Vizeweltmeistertitel holte überraschend Justus Mörstedt über 400 m Streckentauchen. Der 21-jährige Wahlleipziger schwamm ein souveränes Rennen. Für den Vielstarter war es neben Gold über 4 x 100 m sowie Bronze über 100, 200 m FS und mit der 4 x 200-m-Staffel sein größter Einzelerfolg: „Dass wir es dieses Jahr unter den stark erschwerten Bedingungen schaffen würden, so einen Erfolg als Team zu feiern, verdanken wir in erster Linie dem Zusammenhalt der Sportler untereinander, der Unterstützung unserer Trainer, die mit privaten Mittel mitgereist sind und auch der Mitarbeit aller Organisatoren in und außerhalb des VDST.“ Erklärt Justus Mörstedt und meint damit zwei sportliche Höhepunkte innerhalb von zwei Wochen auf unterschiedlichen Kontinenten und dann auch noch in der Höhe von Kolumbien. Und weiter: „Für mich persönlich konnte ich durch meine Erfolge nach einer verrissenen WM 2021 die harte Arbeit des letzten Jahres bestätigt sehen und Motivation für neue Ziele sammeln. Das war “ein langer Weg zurück”, für den es sich gelohnt hat zu kämpfen, auch wenn ich wahrscheinlich all das erst realisiere, wenn ich nach dem wohlverdienten Urlaub wieder einen Blick in die Fotoalben werfe.“

Max Poschart sprintete sowohl über 50 m FS als auch über 100 m ST zu Bronze. Silber und Bronze erkämpfte sich Elena Poschart über 1500 und 800 m FS, genauso wie Johanna Schikora über 800 und 400 m FS. Mit einem Deutschen Rekord gelang der 4×200-m-Staffel mit Johanna Schikora, Elena Poschart, Nadja Barthel und Michèle Rütze eine weitere Sensation. 22 Jahre nach der letzten WM-Medaille schwamm das Quartett zu Bronze – die größte Überraschung aus deutscher Sicht.

Elena Poschart und Johanna Schikora nach 1500 FS

Was für eine Ausbeute: Die deutschen Finswimmer jubelten über dreimal Gold, dreimal Silber und achtmal Bronze. Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den World Games mit fünfmal Edelmetall, war es eine Medaillenjagd mit Wahnsinnsausgang. 14 Medaillen an vier Tagen – eine herausragende Bilanz.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Die international sehr erfolgreichen Athleten aus Russland waren wie schon bei den World Games nicht am Start. Ob und wie die russischen Finswimmer, die zahlreiche Europa- und Weltrekorde halten und bei der vergangenen WM in Tomsk auf vielen Strecken vorne dabei waren, die Ergebnisse verändert hätten, weiß keiner. Interne russische Wettkämpfe zeigen jedoch, dass mit ihnen auf allen Strecken zu rechnen gewesen wäre.

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Blog zur VDST-TL2-Prüfung in Gulen (Norwegen)

26. Juli 2022 - 14:54

Im Moment läuft die dritte TL2-Prüfung des VDST, diesmal in Gulen (Norwegen).

Hier der Direktlink:
Blog der TL2-Prüfung des VDST in Gulen vom 24. bis 31.07.2022

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Corona: Empfehlungen zur Rückkehr zum Tauchsport nach einer Infektion mit SARS-CoV2

25. Juli 2022 - 14:28

Murnau/Bad Nenndorf/Offenbach, den 21.07.2022

Empfehlungen zur Rückkehr zum Tauchsport nach einer Infektion mit SARS-CoV2
(Wieder)Erteilung der Tauchtauglichkeit III-2022 Vorbemerkungen

Bei einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV2 erlischt zunächst eine vorhandene Tauchtauglichkeit.
Die (Wieder)Erteilung der Tauchtauglichkeit nach Ende der Erkrankung sollte anhand der Krankheitsschwere erfolgen und an dem hier vorgestellten dreistufigen Vorgehen ausgerichtet sein.

Für die (Wieder)Erteilung der Tauchtauglichkeit werden im Folgenden Handlungsempfehlungen gegeben, welche nunmehr den Wissensstand im 3. Quartal 2022 darstellen.

Seit der Formulierung der ersten Version der Empfehlung ist das Wissen um die Genesung nach Infektion mit einer der aktuellen Omikron-Varianten gewachsen: insgesamt spricht Vieles dafür, dass gerade bei Geimpften schwere Verläufe sehr selten sind und eine relativ zügige Rekonvaleszenz nach überstandener Infektion zu erwarten ist.

Aus diesem Grund werden in diesem Update die Empfehlungen zur Wiedererlangung der Tauchtauglichkeit nach SARS-CoV2-Infektion aktualisiert.
Unabhängig hiervon muss aber nach wie vor beachtet werden, dass auch bei initial geringer Symptomatik verlängerte und auch verzögerte Rekonvaleszenz auftreten kann, sowie ein sogenanntes Long-Covid-Syndrom – eine möglicherweise chronisch- inflammative Covid-Nacherkrankung mit teilweise protrahiertem Verlauf.
Diese Aspekte sollten grundsätzlich mit betrachtet werden, wenn die Frage der Rückkehr zum Tauchsport beantwortet werden soll.

In der Formulierung der Empfehlungen wird der Impfstatus der/des Betreffenden auch weiterhin nicht gesondert betrachtet werden. Dennoch sollte es aber Beachtung finden, dass vollständig Geimpfte generell mildere Verläufe zu haben scheinen, auch mit einem geringeren Risiko für Post- und Long-Covid, soweit die aktuelle Datenlage Schlussfolgerungen zulässt.

Download: Empfehlungen zum Tauchen nach einer Infektion mit SARS-CoV2 (Juli 2022) Empfehlung für das Procedere: Fallgruppe A

Zeitpunkt 1: Positiver Nachweis der Infektion mit SARS-CoV2
Verlauf der Infektion ohne oder mit nur sehr milder Symptomatik (ähnlich Schnupfen)

Zeitpunkt 2: frühestens 10 Tage nach vollständigem Abklingen aller Symptome und fortbestehender Beschwerdefreiheit:
Schriftliche Selbstauskunft/Selbstabfrage des Tauchers zur vollständigen Beschwerdefreiheit und Einhaltung der Genesungsfrist von 10 Tagen gemäß zur Verfügung gestelltem Formblatt.
Wenn die Genesungsfrist eingehalten und die fünf Aussagen des Fragebogens vollständig positiv beantwortet werden konnten, dann ist die Tauchtauglichkeit wieder gegeben.

Die unterzeichnete Erklärung legt die/ der Sporttaucher: in zu seiner Tauchtauglichkeitsbescheinigung, um diese bei Bedarf vorweisen zu können.
Zur Wiedererlangung der Tauchtauchglichkeit ist für berufliche Taucher:innen und Einsatztaucher:innen die Zusendung dieser unterzeichneten Erklärung an den betreuenden Taucherarzt und eine Kontaktaufnahme zur Vorstellung notwendig. Eine tauchmedizinsiche Untersuchung ist in diesem Fall zur Erlangung der Tauchtauglichkeit ggf. nach aktueller Maßgabe der zuständigen Organisation gefordert.

Fallgruppe B

Zeitpunkt 1: Positiver Nachweis der Infektion mit SARS-CoV2
Verlauf der Infektion mit ausgeprägterer Symptomatik (ähnlich Grippe) und/oder noch fortbestehender Symptomatik nach Ende der Isolation.

Mindestens 4 Wochen nach Abklingen aller Restbeschwerden Untersuchung auf (Wieder)Erteilung der Tauchtauglichkeit möglich.
Wenn sich in dieser Untersuchung ein unauffälliger Gesamtbefund ergibt, dann ist wieder uneingeschränkte Tauchtauglichkeit gegeben.

Umfang der ärztlichen Diagnostik:

  • Tauchmedizinischer Untersuchungsbogen der GTÜM/ÖGTH
  • tauchsportliche Untersuchung
  • Ruhe-EKG
  • einfache Lungenfunktionsuntersuchung (LuFu)
  • gegebenenfalls weitere Diagnostik wie Belastungs-EKG Bodyplethysmographie, DLCO, Echokardiographie, Labor: Routine plus hs-Troponin und NT pro-BNP) Low-dose HR-CT Thorax erwägen (ohne KM)
  • hier Achten auf Post- und Long-Covid
Fallgruppe C

Zeitpunkt 1: Positiver Nachweis der Infektion mit SARS-CoV2
Verlauf der Infektion mit über Fallgruppe B hinausgehende schwerwiegendere Gesamtsymptomatik jeglicher Art, z.B. Krankenhausaufenthalt

Hier Procedere je nach individuellem Verlauf der Genesung ohne/mit Post- oder Long- Covid

Mindestens 3 Monate (ärztliche Einschätzung) nach vollständiger Genesung Untersuchung auf (Wieder)Erteilung der Tauchtauglichkeit möglich.
Gegebenenfalls ist eine Wiedererlangung der Tauchtauglichkeit möglich.

Umfang der ärztlichen Diagnostik:

  • Tauchmedizinischer Untersuchungsbogen der GTÜM/ÖGTH
  • tauchsportliche Untersuchung
  • Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG
  • Bodyplethysmographie, DLCO
  • Echokardiographie
  • gegebenenfalls weiterführende Diagnostik wie Labor: Routine plus hs-Troponin und NT pro-BNP Low-dose HR-CT Thorax (ohne KM), Cardio-MRT
  • hier Achten auf Post- und Long-Covid

Weiterführende Links

Download: Empfehlungen zum Tauchen nach einer Infektion mit SARS-CoV2 (Juli 2022)

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Blog zur VDST-TL2/3-Prüfung auf Gozo

19. Juli 2022 - 0:43

Im Moment läuft die zweite TL2/3-Prüfung des VDST auf Gozo.

Hier der Direktlink:
Blog der TL2/3-Prüfung des VDST auf Gozo vom 15.07. bis 24.07.2022

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Überragendes VDST-Team bei den World Games – Max Poschart und Johanna Schikora vergolden ihre Leistungen

12. Juli 2022 - 15:59
Mit vier Gold- und einer Bronzemedaille gehören die VDST-Athleten bis jetzt zu den erfolgreichsten Teams der 11. World Games in Birmingham. So viele Medaillen gab es in den letzten 30 Jahren noch nie für ein VDST-Team bei den „Olympischen Spielen der nicht-olympischen Sportarten“.

Kaum hatten die 11. World Games begonnen, schon konnten sich das deutsche Finswimming-Team vier goldene Medaillen sichern. Die Wettbewerbe der Finswimmer fanden gleich am 8. und 9. Juli statt. Weitere Sportarten müssen sich noch beweisen, denn die World Games laufen vom 7. bis 17. Juli 2022 in Birmingham, Alabama.
Für den Verband Deutscher Sporttaucher eV (VDST) gingen für das Team Deutschland acht Finswimmer an den Start und schwammen nicht nur um Medaillen sondern auch um Bestzeiten und Rekorde mit. Bei den letzten World Games 2017 in Breslau erkämpften sich die deutschen Finswimmer drei Silber- und eine Bronzemedaille.

In diesem Jahr dominierte der fünffache Weltmeister Max Poschart im Schwimmbecken der CrossPlex Arena seine Weltrekordstrecke über 100 Meter, obwohl es nicht optimal lief. Eine winzig-kleine Anschlagmatte hatte dazu geführt, dass Max Poschart nicht mit der Hand, sondern erst kurz danach mit dem Oberkörper die elektronische Zeitmessung stoppte.


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„Ich bin megahappy und erleichtert, dass es mit Gold über meine Hauptstrecke geklappt hat, auch wenn die Zeit von 34,50 Sekunden nicht das ist, was ich mir vorgestellt hatte.“, erklärt Max Poschart in einem Interview mit der Leipziger Zeitung (www.l-iz.de).Auch die 200 Meter Distanz lief für ihn fantastisch. Mit einer Zeit von 1:19,87 Minuten unterbot der 27-jährige den bisherigen World Games-Rekord um zwei zehntel Sekunden und ließ den zweitplatzierten Ungarn auf der letzten sehr starken Bahn hinter sich.

Bei den Frauen triumphierte die erst 20-jährige Johanna Schikora aus Berlin über 400 Meter Finswimming. Mit einer Wahnsinnszeit von 3:14,22 Sekunden stellte die Berlinerin nicht nur eine neue nationale Bestmarke auf, sondern erzielte damit auch direkt den World Games-Rekord.Johanna Schikora war nach ihrem Sieg überglücklich: „Ich kann es überhaupt nicht begreifen. Das war das beste Gefühl meines Lebens. Es hat sich alles gelohnt, ich habe geschrien, ich war so glücklich. Ich habe das beste Team hinter mir – Danke!“ Johanna Schikoras freudige Worte können auf Sport1.de angesehen werden.

Abgerundet wurde das fantastische Ergebnis des deutschen Teams durch die beiden Staffeln der Männer. Das deutsche Quartett mit Robert Golenia, Justus Mörstedt, Malte Striegler und Max Poschart gewann über die kürzeste Distanz von 4 x 50 Meter die Bronzemedaille und setzte sich über 4 x 100 Meter Finswimming vor den Teams aus Kolumbien und China durch – und gewann die Gold-Medaille.
Neben den Männern überzeugte auch die 4 × 100 Meter-Frauenstaffel mit Michele Rütze, Nadja Barthel, Elena Poschart und Johanna Schikora. Das Damen-Quartett unterbot die alte nationale Bestmarke um über eine Sekunde und belegte in einem starken Sprintfeld den sechsten Rang.

Beim Finswimming schwimmen die Athleten mit einer Monoflosse, dabei erreichen sie extrem-hohe Geschwindigkeiten. Surface-Rennen werden an der Wasseroberfläche geschwommen, zum Atmen nutzen die Sportlerinnen und Sportler einen Frontschnorchel.

„Wir sind so stolz auf unsere Sportlerinnen und Sportler“, lobt VDST-Präsident Dr. Uwe Hoffmann, und weiter: „An diesem unglaublichen Ergebnis sieht man wie gut und wichtig das Training in den Vereinen ist!“ Die Heimatvereine der Sieger:innen sind bei Max Poschart, Malte Striegler und Justus Mörstedt der SC DHfK Leipzig. Johanna Schikora trainiert beim TC fez Berlin. Robert Golenia beim TC Nemo Plauen.
„Wir danken all‘ unseren Vereinen für ihr aussergewöhnliches Engagement, vor allem wenn sie unsere Sportler:innen von Jugend an auf solche Highlights vorbereiten!“, ergänzt Präsident Dr. Uwe Hoffmann.

 

 
Bei den 11. World Games in Birmingham holt der bisherige der fünffache Weltmeister Max Poschart je eine GOLD-Medaille über die Distanzen 100 und 200 Meter Finswimming. / © Team Deutschland, Denis Foemer

 
Johanna Schikora gewinnt GOLD über 400 Meter Finswimming und stelle mit einer Wahnsinnszeit von 3:14,22 Sekunden nicht nur eine neue nationale Bestmarke auf, sondern erzielte damit auch den World Games-Rekord. / © Team Deutschland, Denis Foemer


Das deutsche Staffel-Quartett mit Robert Golenia, Justus Mörstedt, Malte Striegler und Max Poschart gewann über die kürzeste Distanz von 4 x 50 Meter BRONZE und gewann zudem über 4 x 100 Meter Finswimming GOLD. / © Team Deutschland, Denis Foemer

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Die Bilder dürfen unter Nennung des Bildautors © Team Deutschland / Denis Foemer und im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung honorarfrei und ohne gesonderte Zustimmung verwendet werden.

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Goldener Triumph für Max Poschart bei den World Games

9. Juli 2022 - 13:40

Weltmeister und Weltrekordhalter Max Poschart ist am 8. Juli zu seinem größten Erfolg geschwommen: Über 100 Meter Finswimming setzte er sich mit einem Vorsprung von 0,4 Sekunden gegen die Konkurrenz durch und gewann die erste Goldmedaille für das Team Deutschland bei den World Games in Birmingham.

Mit zwei Medaillen sind die Finswimmer in die Wettkämpfe gestartet. Weltmeister und Weltrekordhalter Max Poschart gewinnt über 100 m FS in einem fantastischen Rennen und mit einem Vorsprung von 0,4 Sekunden die Goldmedaille. Nach der Wende dominiert der 27-jährige das gesamte Feld und lässt der Konkurrenz keine Chance.

Zusammen mit Justus Mörstedt, Robert Golenia und Malte Striegler steigt er keine 80 Minuten später erneut aufs Podest. Das Quartett schwimmt zum ersten Mal eine Staffel über 4×50 m FS und gewinnt Bronze und das mit einem verdammt knappen Rückstand von 0,4 Sekunden auf die siegreichen Kolumbianer. Für unsere Damen reicht es zwar nicht für eine Medaille. Die 4 x 100-m-Staffel mit Michele Rütze, Nadja Barthel, Elena Poschart und Johanna Schikora unterbietet die alte nationale Bestmarke um über eine Sekunde und belegt in einem starken Sprintfeld den sechsten Rang.

Ebenfalls auf Platz 6 landet Robert Golenia über die längste World Games Distanz von 400 Metern. Er kann seine Zeit von unter 3 Minuten zwar nicht bestätigen, schwimmt in 3:03,09 Minuten jedoch seine drittschnellste Zeit.

Heute Abend gehen die deutschen Finswimmer erneut an Start und schwimmen um die Medaillen mit: Ergebnisse und Liveübertragung

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Acht Medaillen bei Jugendeuropameisterschaften im Finswimming

8. Juli 2022 - 20:34

Sechs Einzel- und zwei Staffelmedaillen sowie ein Deutscher Jugendrekord! So viele Medaillen gab es noch nie für das Nachwuchsteam des VDST. Ein tolles Ergebnis bei den Jugendeuropameisterschaften, welche vom 21.-25. Juni 2022 im polnischen Poznan ausgetragen worden sind.

Die Highlights waren neben den Medaillen der deutsche Jugendrekord in der Mix-Staffel über 4 x 50 m FS mit Marek Leipold, Niklas Loßner, Lara Gawenda und Alma Kellermann.

Zahlreiche Neulinge waren in Poznan am Start. Die europäischen Titelkämpfe waren mit acht Podestplatzierungen so erfolgreich wie noch nie: Eine Silbermedaille gab es für Phil Jason Bieler über 400 m Streckentauchen (ST). Bronze erkämpften sich Marek Leipold über 50 m FS, Georg Linne über 400 m ST, Lara Gawenda über 100 m FS sowie Franca Richter über 100 m ST ebenso wie die Staffeln der jungen Damen über 4×100 und 4×200 m FS und die Mix-Staffel über 4×50 m FS. Die jungen Finswimmer konnten sich am Ende der vier Wettkampftage mindestens einmal Edelmetall umhängen – keiner ging leer aus.

Neben den tollen Ergebnissen gab es auch ein paar Wehmutstropfen. Die Berlinerin Lara Gawenda wurde bei ihrem ersten Nationalmannschaftseinsatz zweimal disqualifiziert. Ihre Zeiten über 50 und 200 m FS hätten Sie ins Finale gebracht und vielleicht sogar zu einer weiteren Medaille geführt. Die Rostockerin Valerie Jachman ereilte das gleiche Schicksal über 100 m ST. Im Finale wurde die junge Taucherin aufgrund eines kleinen Wacklers am Start disqualifiziert. Ihre Zeit hätte neben einem Deutschen Jugendrekord auch JEM-Silber bedeutet.

Foto: Antje Franke (VDST)

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