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Aktuelle News des Verbands Deutscher Sporttaucher e.V., Berliner Str. 312, 63067 Offenbach
Aktualisiert: vor 17 Stunden 16 Minuten

FS: Silber und Bronze für Deutschlands Nachwuchs-Finswimmer

3. August 2017 - 19:37
Nele Rudolf und Johanna Schikora haben am zweiten Wettkampftag mit ihren Medaillengewinnen für die Highlights gesorgt. Außerdem gab es drei neue Deutsche Jugendrekorde, einen Altersklassenrekord und viele Finalteilnahmen zu bejubeln. Nach Bronze im letzten Jahr und langer Verletzungsphase in diesem Jahr hat Nele Rudolf über 1500 Meter FS die Silbermedaille geholt und strahlte über das ganze Gesicht. Medaille Nummer 2 erkämpfte sich Johanna Schikora über 200 Meter FS. Wie schon über 400 Meter FS holte Johanna die Bronzemedaille. Auch neue Deutsche Jugendrekorde wurden am zweiten Tag geschwommen, allen voran Duncan Gaida aus Leipzig. Der Langstreckler steigerte sich über 1500 Meter FS um sagenhafte 18 Sekunden und belegte in 13:06,69 Min. den vierten Platz. Eine Premiere erlebte die Mix-Staffel über 4x50 Meter FS. Justus Mörstedt, Luis Büttner, Michele Rütze und Anne Eisenberg belegten mit Deutschem Rekord den siebten Rang. Als Startschwimmer der Staffel stellte Justus in 17,47 Sekunden ebenfalls einen neuen nationalen Jugendrekord auf. Einen Altersklassenrekord sahen wir von Luis Büttner aus Berlin. Die 100 Meter ST legte der Schüler in 38,17 Sekunden zurück und knackte damit den Rekord von Justus Mörstedt. In den abendlichen Finals waren viele deutsche Jugendliche vertreten. Michele Rütze und Anne Eisenberg gingen über 100 Meter Streckentauchen an den Start und belegten die Plätze 5 und 7. In seinem ersten JWM-Finale über 200 Meter FS erreichte Robert Golenia aus Plauen Rang 7.

FS: Erste Medaille für das Jugend-Team des VDST bei JWM

2. August 2017 - 17:28
Der erste Tag der Jugendweltmeisterschaften beschehrte dem VDST auch gleich eine Medaille. Johanna Schikora ließ ihrem vierten Platz bei den Europameisterschaften ihre erste JWM-Medaille folgen. Die 15-jährige Schülerin konnte ihren Jugendweltrekord zwar nicht noch einmal verbessern, schaffte aber den Sprung auf das Podest und holte die Bronzemedaille. Nele Rudolf erreichte im gleichen Rennen den siebten Platz und sorgte damit für ein Highlight - nämlich zwei Deutsche in einem JWM-Finale. Am Vormittag freute sich das deutsche Team über Wahnsinnsleistungen, auch wenn diese nicht für das abendliche Finale greicht haben. Duncan Gaida schrammte in 3:16,04 Min. über 400 FS als neunter verdammt knapp am Finale vorbei. Auch Robert Golenia blieb über die gleiche Distanz nur 1,5 Sekunden hinter dem achten Rang. Auf der 100-Meter-Strecke sah es ähnlich aus. Mit tollen Zeiten verpassten uns Jungs und Mädels die abendlichen Finals denkbar knapp. Justus Mörstedt schwamm in 39,35 Sekunden ebenso eine neue Bestzeit wie Michele Rütze in 42,36 Sekunden. Herzlichen Glückwunsch!

Sechs neue "Naturschutztaucher"

31. Juli 2017 - 15:43
Wir freuen uns über sechs neue "Naturschutztaucher", die am vergangenen Wochenende den VDST-Spezialkurs Tauchen für den Naturschutz erfolgreich absolviert.

Unter fachkundiger Leitung von Silke Oldorff, VDST-Ressortleitern Naturschutz, wurden im Naunhofer Moritzsee und im Kulkwitzer See in Leipzig Pflanzenproben gesammelt, bestimmt, lebensraumtypischen Arten und Eutrophierungsanzeigern zugeordnet sowie fachgerecht herbarisiert. Anhand der ermittelten Befunde lernten die Sporttaucher auch den vorgefundenen Gewässerzustand entsprechend fachlicher Merkmale einschätzen und noch vieles mehr...

Wer ebenfalls Lust hat diesen oder einen anderen VDST-Spezialkurs zu machen, findet eine Liste unter www.vdst.de/tauchausbildung/aufbau-spezialkurse.html

Mehr Infos und viele Bilder zum obigen VDST-Spezialkurs zum Naturschutztaucher der beim TAZA-Tauchclub stattfand gibt es unter http://taza-tauchclub.de/2017/07/30/sachsens-erste-naturschutztaucher/

Dreimal Silber, einmal Bronze für VDST-Finswimming bei den World Games 2017

25. Juli 2017 - 15:52
Dreimal Silber in den Finswimming-Einzeldisziplinen 100 m, 200 m und 400 m, davon zwei knappe Hund­ertstel-Entscheidungen zu Gold sowie einmal Bronze in der 4 x 100 m Staffel. Das sind die sehr erfolgreichen Ergebnisse für das Finswimming- Team des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) bei den 10. World Games. „Ihr seid die besten Botschafter Eures Landes. Genießt jeden Moment dieser World Games 2017“, rief Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), vor rund 30.000 Zuschauern den Athleten bei der Eröffnung der Spiele, der nichtolympischen Sportarten zu. Vom 20. bis 30. Juli treffen sich mehr als 3.500 Athletinnen und Athleten im polnischen Breslau zur weltweit größten Sportveranstaltung des Jahres. Die 10. World Games werden in über 30 Sportarten ausgetragen, darunter auch Finswimming. Für Deutschland traten bereits in den ersten Tagen der World Games vier Top-Athleten des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) im Finswimming an: Malte Striegler, Max Lauschus, Max Poschart und Florian Kritzler. In den Einzeldisziplinen 100m sowie 200 Meter Finswimming gewann Max Poschart zwei Mal die Silbermedaille. Auch Max Lauschus errang die Silbermedaille, diesmal im 400m Finswimming. Mit ihrer 4 x 100-Meter-Staffel gewannen Florian Kritzler, Max Poschart, Malte Striegler und Max Lauschus die Bronzemedaille. Das ist eine sehr effektive Ausbeute: Jeder der vier Athleten vom Bundesstützpunkt Leipzig ging mit mindestens einer Medaille aus den Wettbewerben hervor. Malte Striegler zudem mit einem knappen vierten Rang auf der 100 m-Strecke. Überragende Leistungen brachte erneut der mehrfache Finswimming- und Speed Apnoe- Weltrekordler Max Poschart, der in jeder seiner zwei Einzel-Disziplinen Silber holte, obwohl er noch eine Woche vor den Titelkämpfen krankheitsbedingt mehrere Tage das Bett hüten musste. Als Delegationsleiter begleitete VDST-Präsident Franz Brümmer das deutsche Team in Breslau und nahm auch an der bunten Eröffnungsfeier teil. Die Flossenschwimmer, der Bundestrainer Lutz Riemann, die Leiterin des VDST-Fachbereichs Leistungssports Antje Franke, und vor allem auch Präsident Franz Brümmer, ziehen ein rundum positives Fazit: Diese World Games 2017 waren für den VDST überaus erfolgreich und machen Lust auf mehr (und noch schnellere Flossenschläge) bei den kommenden World Games 2021. Die World Games werden alle vier Jahre unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees an wechselnden Orten ausgetragen, jeweils im Jahr nach den Olympischen Sommerspielen. Ausrichter ist der Internationale Verband für Weltspiele (IWGA).

TL2-Prüfung in Kas

18. Juli 2017 - 12:30
Vom 14. bis 23. Juli 2017 findet in Kas (Türkei) die dritte Tauchlehrerprüfung in diesem Jahr zum TL2 statt. Berichte und Informationen finden Sie hier.

Erfolgreiche Europameisterschaften im Finswimming

14. Juli 2017 - 9:08
Die Europameisterschaften im Finswimming fanden in diesem Jahr vom 4. bis 7. Juli in Breslau (Polen) statt, wo auch die diesjährigen World Games ausgerichtet werden. Elf VDST-Sportler vertaten Deutschland, darunter Weltmeister und Weltrekordhalter Max Poschart, Vizeweltmeister Florian Kritzler und Malte Striegler und die Bronzemedaillengewinnerin der JWM 2016 Nele Rudolf. Die deutsche Mannschaft rechnete sich somit gute Medaillenchancen aus. Und schon am ersten Tag konnte Max Poschart die erste Medaille einfahren. In einem spannenden Finale sicherte er sich den Europameistertitel über 100 Meter Finswimming und somit seit 25 Jahren den ersten EM-Titel für Deutschland über diese Distanz. Auch der zweite Tag fing gut an. Mit deutschem Rekord von 3:19,09 Min. über 400FS zog die 15-jährige Johanna Schikora vom TC fez Berlin als Vorlaufschnellste in das abendliche Finale ein. Und dort machte sie die Sensation perfekt: neuer Jugendweltrekord. Nach 3:17,47 Minuten erreichte sie bei ihrer ersten EM den vierten Platz. Trotz der Holzmedaille war an Trauer nicht zu denken. Zu groß war die Freude über diesen Wahnsinnsrekord. Auch zwei weitere Jugendliche präsentierten sich am zweiten Tag in Wahnsinnsform und konnten  neue Rekorde schwimmen bzw. tauchen. Michele Rütze setzte nach einem deutschen Jugendrekord im Vorlauf noch einmal eins drauf und tauchte im Finale in 39,67 Sekunden auf Platz 5. Mit neuem deutschen Rekord von 1:30,77 Min. über 200 FS erkämpfte sich Johanna Schikora zudem den 6. Rang. Eine weitere Bronzemedaille für das deutsche Team konnte Max Poschart über 200 FS holen und er wurde hier nur knapp von zwei russischen Schwimmern geschlagen. Zusammen mit Malte Striegler, Lisa Kohnert und Michele Rütze stellte er aber nur knapp 15 Minuten später einen deutschen Rekord über 4x50 FS auf. Lediglich 0,2 Sekunden trennten das deutsche Quartett von einer weiteren Medaille. Am dritten Tag der EM gab es das dritte Edelmetall für das deutsche Team und den VDST. Über 50 FS holte sich Max Poschart in 15,54 Sekunden die Bronzemedaille. Weitere Rekorde wurden am vierten Tag geknackt und auch mit Medaillen versüßt. Nach 12 Jahren unterboten die vier Damen Carolin Haase, Michele Rütze, Nele Rudolf und Johanna Schikora nicht nur den deutschen Rekord über 4x200 FS (jetzt: 6:14,04 Minuten), sondern konnten nach 14 Jahren endlich wieder eine Medaille in dieser Staffel holen. Ein weiteres Highlight in dem Lauf: die 15-jährige Schlussschwimmerin Johanna Schikora aus Berlin schwamm als erste Deutsche unter 1:30 Minuten. Über diese Bronzemedaille freute sich das deutsche Quartett also sehr. Beim nachfolgenden Wettkampf 50 AP wurde es dann spannend. Vier Schwimmer schlugen fast zeitgleich an, darunter auch Malte Striegler. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte er aber die Faust nach oben strecken und sich freuen. Zeitgleich mit einem russischen Finswimmer und nur 0,04 Sekunden hinter dem Silberrang gewann der Plauener die Bronzemedaille und damit Medaille Nummer 5 für das deutsche Team. Zum Abschluss der europäischen Titelkämpfe gab es erneut allen Grund zum Jubeln. Das Quartett Max Poschart, Florian Kritzler, Sidney Zeuner und Malte Striegler sprintete über 4x100 FS zu Bronze und die Damen knackten in der Besetzung Lisa Kohnert, Michele Rütze, Anne Eisenberg und Johanna Schikora einen weiteren Uralt-Rekord aus dem Jahr 2009. Die nationale Bestmarke steht nun bei 2:46,51 Minuten. Der deutsche Bundestrainer Lutz Riemann konnte mit den Leistungen seines Teams mehr als zufrieden sein. Eine Goldmedaille, fünf Bronzemedaillen, ein Jugendweltrekord, ein  Jugendeuroparekord, vier deutsche Rekorde und vier deutsche Jugendrekorde standen am Ende der Wettkämpfe auf der Habenseite.

Informationen von der 76. VDST-Vorstandssitzung

12. Juli 2017 - 8:49
Am vergangenen Wochenende fand die 76. VDST-Vorstandssitzung unter der Sitzungsleitung von Präsident Franz Brümmer in der Bundesgeschäftsstelle in Offenbach statt. Themen an diesem heißen Sitzungswochenende waren u.a. die VDST-Mitgliederversammlung 2017 in Karlsruhe, der VDST-Etat für 2018 und bereits auch die kommende Messe boot 2018. Zur VDST-Mitgliederversammlung 2017 in Karlsruhe sind alle VDST-Mitglieder herzlich eingeladen. Seit der Satzungsänderung 2016 können Sitzungsunterlagen wie Tagesordnung oder auch Mitgliederversammlungs-Broschüre per E-Mail an die Vereine gesendet werden. Das spart nicht nur Porto, sondern macht es den Mitgliedsvereinen leichter, die Unterlagen z.B. im eigenen Vorstand bekannt zu machen. Daher werden wir schon für diese Mitgliederversammlung mit dem elektronischen Versand beginnen. Falls noch nicht geschehen, bitten wir daher noch einmal alle Vereine, ihre offizielle Vereins-E-Mailadresse an den VDST weiterzugeben (presse@vdst.de). Die Einladung zur Mitgliederversammlung 2017 erscheint auch im nächsten VDST-sporttaucher. In der Sitzung wurde der Etat für 2018 sehr engagiert beraten, die einzelnen Etatposten diskutiert und kritisch hinterfragt. Im September wird der Entwurf mit den Landesverbänden diskutiert, bevor er dann der Mitgliederversammlung im November zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt wird. Die Planungen für die kommende Messe boot 2018 laufen bereits auf Hochtouren. So wird es am Standkonzept in Absprache mit den VDST-Landesverbänden einige Neuerungen geben und es steht 2018 auch wieder eine Bundesausbildertagung am zweiten Messewochenende an. Wir werden darüber noch gesondert berichten. Der Fachbereich Internationales & CMAS war in den letzten Monaten sehr aktiv und so konnten Michael Frenzel und Steffen Scholz von diversen Sitzungen u.a. in Rom (CMAS und CMAS Europe), in Shenzen (CMAS-Delegation) oder auch in London (EUF) berichten, an denen sie teilgenommen haben. Neues gab es auch aus dem Fachbereich Umwelt & Wissenschaft. Fachbereichsleiter Ralph Schill führte u.a. aus, dass gemeinsam mit dem Deutschen Naturschutzring (DNR) das neue Projekt „Klimawandel, biologische Vielfalt und Umweltbildung im Sport“ initiiert wurde, welches zusammen mit allen Natursportmitgliedsverbänden im DNR realisiert wird. Hintergrund sind allgegenwärtige Klimaveränderungen in der Natur; erkennbar an der Veränderung von bisherigen Verbreitungsgebieten von Tieren und Pflanzen. Jene können bspw. aufgrund des Lebensraumverlustes und fehlender Ausweichmöglichkeiten aussterben oder es findet u.a. eine Neubesiedlung von nicht-heimischen Arten statt. Aber auch Wetterereignisse wie Starkregen, Überflutungen, Sturm und die Bewältigung der Folgen von Trockenheit und Hitze sind als Phänomene in der Natur deutlich wahrnehmbar. Mit dem Projekt soll hier eine Beobachtung durch den Natursportler erfolgen, die u.a. auch mit elektronischen Hilfsmitteln wie bspw. Apps unterstützt wird. Im Juni haben über 6.500 Interessierte beim diesjährigen VDST-TAUCHERTAG bundesweit in rund 70 VDST-Vereinen den Tauchsport näher kennengelernt. Das Highlight überall war wieder das von den Vereinen angebotene Schnuppertauchen, das für die Teilnehmer kostenfrei war. In manchen Vereinen gingen dabei an einem Tag über 100 Neugierige unter Wasser. Sehr engagiert haben Stuttgarter Taucher die Seereinigungsaktion „Let’s putz“ Max-Eyth-See durchgeführt. Bei dieser Tauchertag-Gemeinschaftsaktion zweier Stuttgarter Vereine gemeinsam mit ihrem Landesverband kamen über 80 Aktive zusammen und reinigten den See um über 700 Kilogramm Müll. Die nächsten Termine 2017
  • 21.-24. Sept.: Messe InterDive, Friedrichshafen
  • 08.-10. Sept.: Vorstands- & Gemeinsame Sitzung mit den Landesverbänden, Offenbach
  • 18. Nov.: VDST-Mitgliederversammlung, Karlsruhe

Weltrekord für Max Poschart über 100 Meter Finswimming ist offiziell

8. Juli 2017 - 15:23
Im Mai schwamm der VDST-Spitzenathlet Max Poschart bei der Deutschen Meisterschaften über 100 Meter Finswimming eine Zeit von 33,87 Sekunden. Diese ist nun offizieller neuer Weltrekord. Wir gratulieren herzlich!

FS: Doppeltes Bronzeglück und Staffelrekord der Damen

8. Juli 2017 - 15:15
Zum Abschluss der europäischen Titelkämpfe gab es noch einmal allen Grund zum Jubeln. Malte Striegler holt über 50 AP die ersehnte Einzelmedaille. Zeitgleich mit einem russischen Finswimmer und nur 0,04 Sekunden hinter dem Silberrang gewinnt der Plauener Flossi Bronze und damit Medaille Nummer 5 für das deutsche Team. Das Quartett Max Poschart, Florian Kritzler, Sidney Zeuner und Malte Striegler sprintet über 4x100 FS ebenfalls zu Bronze. Ein überragender Schlussschwimmer Malte Striegler "flog" nach 32,97 Sekunden an die Anschlagmatte und sicherte somit die sechste EM-Medaille für den VDST. Sowohl das russische Quartett als auch die Staffel aus Griechenland hatten kurz zuvor mit neuem Weltrekord angeschlagen. Die sehr jungen Damen knacken über 4x100 FS in der Besetzung Lisa Kohnert, Michele Rütze, Anne Eisenberg und Johanna Schikora einen weiteren sehr alten Rekord aus dem Jahr 2009 und belegten in diesem Finale Rang 6. Die nationale Bestmarke steht nun bei 2:46,51 Minuten. In drei Wochen geht es für die Youngsters Johanna Schikora, Nele Rudolf, Anne Eisenberg und Robert Golenia weiter nach Tomsk zu den Jugendweltmeisterschaften. Wir wünschen den jungen Flossis eine gute Vorbereitung und drücken die Daumen.

Achtung: PRODUKTRÜCKRUF: Suunto Wireless Flaschendrucksender und Suunto Tank POD

7. Juli 2017 - 10:28
Suunto kündigt hiermit einen Produktrückruf für alle Suunto Wireless Flaschendrucksender und Suunto Tank PODs an. Suunto stellte potentielle Sicherheitsrisiken fest, die bei allen Suunto Wireless Flaschendrucksendern und Suunto Tank PODs auftreten können, die den Flaschendruck per Funk auf kompatible Suunto Tauchcomputer übertragen. Es wurden zwei Fälle gemeldet, in denen das Außengehäuse eines Suunto Wireless Flaschendrucksenders während eines normalen Drucktests an Land kaputt ging. Obwohl es sich dabei um äußerst seltene Fälle handelt, stellt dies ein potentielles Verletzungsrisiko durch Berstgefahr dar.
Die Sicherheit der Taucher ist für Suunto von größter Bedeutung. Suunto hat deshalb beschlossen, alle Suunto Wireless Flaschendrucksender und Suunto Tank PODs zurückzurufen.
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FS: Junge Damen knacken über 4x200 FS Uraltrekord und holen EM-Bronze

7. Juli 2017 - 7:05
Zwölf Jahre hat es gedauert, doch nun ist er endlich geknackt. Die vier Mädels Carolin Haase, Michele Rütze, Nele Rudolf und Johanna Schikora haben nicht nur den Deutschen Rekord über 4x200 FS unterboten, sondern nach 14 Jahren endlich wieder eine Medaille - Bronze - in dieser Staffel geholt. Wahnsinn! Die neue nationale Bestmarke steht nun bei 6:14,04 Minuten. Auch Max Poschart hat seine Sprintqualitäten unter Beweis gestellt und seine dritte EM-Medaille gewonnen. Über 50 FS holte der Sportsoldat Bronze hinter Europarekordhalter Pavel Kabanov und Loukas Karetzopoulus aus Griechenland. Für die Männer blieb in diesem Jahr leider nur die Holzmedaille. Trotz eines Wahnsinns-Endspurt von Staffelneuling Sidney Zeuner erreichte das Quartett mit Malte Striegler, Florian Kritzler, Max Poschart und Sdiney Zeuner "nur" den vierten Platz. Am Ende waren es nur 0,8 Sekunden zur Bronzemdaille, die sich das Team aus der Ukraine sicherte.

FS: Jugendliche trumpfen auf und EM-Bronze für Max Poschart

6. Juli 2017 - 5:53
Max Poschart hat am zweiten Tag der europäischen Titelkämpfe das zweite Edelmetall für Deutschland und den VDST geholt. Über 200 FS gewann Max hinter zwei Russen die Bronzemedaille. Knapp 15 Minuten später stellte der Plauener Flossi zusammen mit Malte Striegler, Lisa Kohnert und Michele Rütze einen Deutschen Rekord über 4x50 FS auf. Lediglich 0,2 Sekunden trennten das deutsche Quartett von den Medaillenrängen. Gold holte mit Weltrekord die Mix-Staffel aus Russland. Zwei Jugendliche haben sich wieder in Wahnsinnsform präsentiert und sind neue Rekorde geschwommen bzw. getaucht. Nachdem Michele Rütze von der SG Dresden im Vorlauf bereits Deutschen Jugendrekord getaucht war, hat sie im abendlichen Finale noch einmal eins drauf gesetzt und in 39,67 Sekunden den fünften Platz erreicht. Michele hat die 100 Meter lange Tauchstrecke als erste Jugendliche unter 40 Sekunden zurückgelegt. Mit einem Wahnsinns Deutschen Rekord von 1:30,77 Min. hat sich Johanna Schikora im Finale über 200 FS den 6. Rang erkämpft. Sie hat Ihren eigenen Rekord von den Deutschen Meisterschaften in Berlin damit um 1,2 Sekunden verbessert und mit dieser Zeit als zweite Jugendliche angeschlagen. Im gleichen Rennen ist Ekaterina Mikhailushkina einen Fabel-Jugendweltrekord geschwommen. Ihre Zeit steht bei 1:26,39 Min. Mit Super-Bestzeit ist Sidney Zeuner am Abend auf den siebten Platz getaucht. Endlich steht nicht mehr die 35 am Anfang, sondern eine Zeit von 34,93 Sekunden. Im Finale über 200 FS stand auch Florian Kritzler aus Leipzig. Der im Vorfeld der EM erkrankte Athletkonnte sich gegenüber dem Vorlauf noch einmal enorm steigern und erreichte den fünften Rang.

Orientierungstauchen: Deutsche Meisterschaften mit großer Teilnehmerzahl / Nationalteam für die EM in Bratislava nominiert

5. Juli 2017 - 10:18
Die Deutschen Meisterschaften der Orientierungstaucher wurden in diesem Jahr in zwei Teilen ausgetragen. Ausrichter vom ersten Teil im Tauchersee in Nordhausen war der TC Chemie Greiz, der mit Unterstützung des VDST auch den ersten Europacup der Saison zeitgleich zu den nationalen Titelkämpfen ausrichtete. Über 100 Teilnehmer machten die Wettkämpfe zu einer wahren „Mammutveranstaltung“, die durch die hervorragende Organisation und trotz der längeren Unterbrechung wegen eines Gewitters, durch alle Vereine sehr gelobt wurde. Gastgeber des zweiten Teils der Deutschen Meisterschaften der Orientierungstaucher war der TC Delitzsch. Zusammen mit dem traditionellen Poseidonpokal wurden in der Förstergrube die Sieger in den Disziplinen Punkte-Kurs, Short-Race und Mannschaftsorientierung nach Karte (MONK) ermittelt. Mit insgesamt 84 Wettkämpfern, davon 36 Jugendliche, die an den Deutschen Meisterschaften teilnahmen, konnte ein Anstieg der Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnet werden. Insbesondere die steigende Anzahl der Nachwuchs-Orientierungstaucher stimmt positiv und ist eine tolle Bestätigung für die intensivierte Nachwuchsarbeit der Sparte Orientierungstauchen im VDST. Mit Abschluss der Deutschen Meisterschaften wurde auch die Nationalmannschaft für die Europameisterschaften in Bratislava (Slowenien), die vom 2. bis 10. Oktober ausgetragen werden, berufen. Neben den Ergebnissen bei den Deutschen Meisterschaften flossen auch die gezeigten Leistungen bei den Europacups der laufenden Saison in die Nominierungen mit ein. Folgende Athleten wurden durch Bundestrainer Hartmut Winkler für die europäischen Titelkämpfe nominiert:
  • Angelika Rinck (TSC Rostock 1957)
  • Annika Hasse (TC Filmstadt Babelsberg)
  • Babette Fürstenberg (TC Filmstadt Babelsberg)
  • Lisa Dethloff (TSC Rostock 1957)
  • Paula Krüger (TSC Rostock 1957)
  • Nina Heldt (TSC Rostock 1957)
  • Wilfried Krause (TC Delitzsch)
  • Hannes Fritsch (TSC Rostock 1957)
  • Ben Ole Winter (TSC Rostock 1957)
  • Jannik Buhr (TSC Rostock 1957)
Wir wünschen allen Sportlern eine gute Vorbereitung und viel Erfolg bei der EM!

FS: Europameistertitel und Jugendweltrekord am ersten Tag der EM in Polen

4. Juli 2017 - 20:13
Mit einem Europameistertitel über 100 Meter FS und einem Wahnsinns-Jugendweltrekord über 400 Meter FS ist das deutsche Team in die europäischen Titelkämpfe gestartet. Weltmeister und Weltrekordhalter Max Poschart hat seinen Traum wahr gemacht und EM-Gold über 100 Meter Finswimming geholt. Nach einem etwas verhaltenen Vorlauf startete Max auf Bahn 3 und holte nach 34,46 Sekunden den Titel vor William Baldwin aus Griechenland und Dmitrii Zhurman aus Russland. Der zweite deutsche Starter Malte Striegler belegte hier Rang 6. Ein absolutes Highlight sahen wir im abendlichen Finale über 400 Meter FS. Johanna Schikora vom TC fez Berlin steigerte sich gegenüber dem Vorlauf, in dem sie bereits Deutschen Rekord geschwommen war, noch einmal um 1,6 Sekunden und schwamm in 3:17,47 Minunten einen neuen Jugendweltrekord. Nur 0,4 Sekunden trennen Johanna von der Bronzemedaille, aber angesichts des JWR war keine Spur von Trauer zu sehen. Mit Platz 9 über 100 FS verpasste Lisa Kohnert vom SC DHfK Leipzig den Einzug ins abendliche Finale denkbar knapp. Nur 0,04 Sekunden trennten die Sprinterin vom achten Platz. Auf Rang 13 schwamm Anne Eisenberg aus Rostock ebenso wie Robert Golenia aus Plauen. Der 17-jährige verbesserte seine bisherige Bestmarke über 400 FS um fast vier Sekunden und ist damit bestens für die JWM in vier Wochen gerüstet.

10 Jahre Internationales Klassik-Tauchertreffen

3. Juli 2017 - 11:02
In diesem Jahr fand zum 10. Mal das Internationales Klassik-Tauchertreffen mit mehr als 70 Sammlern aus 14 Ländern statt. Zudem konnte sich das internationale Publikum auf eine Reihe von Vorträgen über Tauchgeschichte und verwandte Themen freuen. Am letzten Tag des Klassik-Tauchertreffen trafen sich die Teilnehmer und Gäste schließlich am Lingenfelder See, um die historische Sammlung anzuschauen, zu zeigen oder gar um Teile von Interesse zu kaufen und zu handeln. Das Historische Taucher-Treffen fand am 17. und 18. Juni 2017 in Neustadt/Wstr. und Lingenfeld statt.

OT: Siege für VDST-Orientierer im Europacup

30. Juni 2017 - 18:40
Den Orientierungstauchern des VDST ist ein super Start in die internationale Saison gelungen. Zum Auftakt der in diesem Jahr erstmalig ausgetragenen Europacup-Serie in Nordhausen, konnten gleich 3 Siege für das deutsche Team verbucht werden. Wilfried Krause ließ im M-Kurs der Konkurrenz keine Chance. Anika Hasse und Babette Fürstenberg gewannen in der gleichen Disziplin Silber und Bronze. In den Mannschaftstreffübungen konnten die Teams der Damen (Dethloff, Krüger, Rinck, Benck) und Herren (Zeggel, Buhr, Winter, Fritsch) jeweils den Europacup-Sieg verbuchen! Orientierer zeigen weiter gute Leistungen Beim 2. Europacup-Lauf im tschechischen Liberec konnten die VDST-Orientierungstaucher an die Ergebnisse von Nordhausen anknüpfen. Bei Sichtweiten um 2 Meter errang Wilfried Krause im 5-Punktekurs den 2. Platz hinter den favorisierten Tschechen, Lisa Dethloff wurde mit einer starken Leistung Dritte. Durch eine konzentrierte Leistung mit einem Zentrumseinlauf, konnten die Damen (Dethloff, Hasse, Krüger, Rinck) den 2. Platz sichern. Ebenfalls 2. Wurde das Herren-Team (Krause, Fritsch, Buhr, Winter). Den Sieg holten sich jeweils die Teams aus Tschechien. Erfolgstour geht weiter Bei dem in der Nähe von Budapest ausgetragenen 3. Europacup-Lauf, konnten die Orientierer des VDST weiter gute Leistungen zeigen. Bei einer horizontalen Sicht unter einem Meter, wurde Wilfried Krause im M-Kurs Dritter. In der Wertung der Mannschaftstreffübung, wurde die Führung ausgebaut. Beide Teams, Damen (Rinck, Krüger, Dethloff, Heldt) und Herren (Krause, Galltz, Frisch, Buhr) errangen mit einer souveränen Leistung jeweils den Europacup-Sieg. Weitere Infos unter www.speeddiving.com

Gratulation zum Jubiläum im August

30. Juni 2017 - 10:10
50-jähriges Jubiläum
  • 010090 1. TSC Pforzheim e.V.
40-jähriges Jubiläum
  • 034043 1. Spandauer TC Lobster e.V.
30-jähriges Jubiläum
  • 024046 USC Marlin Sonthofen e.V.
  • 094125 Westricher Blubbi´sTC Altenglan e.V.
  • 126067 TG Seehund Ravensburg e.V.
25-jähriges Jubiläum
  • 074164 TC Ulendiver Peine e.V.

Gratulation zum Jubiläum im Juli

30. Juni 2017 - 9:52
Der Vorstand des VDST freut sich über die vielen Jubiläen seiner Vereine und dankt allen herzlich für Ihre Mitarbeit, Ihr Engagement und Ihre Tatkraft. Wir wünschen allen Jubilaren auch weiterhin viel Erfolg und alles Gute! 50-jähriges Jubiläum
  • 144117 TC Uni Gryps Greifswald e.V.
  • 110204 TSG Ahrensburg e.V.
40-jähriges Jubiläum
  • 030113 Internat. Tauchsport Berlin e.V.
  • 080018 TSF Herdecke e.V.
30-jähriges Jubiläum
  • 064165 Tauchsportgruppe Uni Gießen e.V.
  • 084173 TC Muräne e.V.
  • 084176 Aachener Tauchclub e.V.
25-jähriges Jubiläum
  • 084225 Sporttaucher Wuppertal e.V.
20-jähriges Jubiläum
  • 074183 TC Longimanus Hildesheim e.V.
  • 074185 TSC Bramsche e.V.

Apnoe-Workshop beim VDST-Dive Center Sv. Marina in Kroatien

28. Juni 2017 - 10:15
Das Meer ist spiegelglatt, die Sonne scheint, der Blick nach unten ins Wasser – ein tolles Blau, soweit das Auge reicht. Wow, wir (Daniela, Dirk, Manfred, Manuel, Ulrike), Teilnehmer des Workshops, sind begeistert.

Unter uns liegt in einer Tiefe von 28 bis 55 Metern das Wrack des 1912 havarierten Frachters Lina. Unser TL Ulli setzt die Boje und unsere Tauchgänge werden für jeden einzelnen von uns zu einem Genuss und sind das Highlight zum Abschluss dieser gemeinsamen Woche.

Wir alle können das Abtauchen am Bojenseil, das uns einen guten Blick auf den Bug des Wracks ermöglicht, genießen. Wir tauchen mit strahlenden Gesichtern und vor Freude leuchtenden Augen wieder auf. Wir sind so begeistert, dass der Kapitän mit dem Mittagessen noch etwas auf uns warten muss, da wir einfach noch nicht aus dem Wasser wollen.

Gemeinsam in zwei Gruppen ist das gegenseitige Sichern, aufeinander Acht geben, für einander da sein, Zuspruch geben und sich gemeinsam über die persönlichen Erfolge jedes Einzelnen zu freuen, zu einem festen Bestandteil unserer Bojengemeinschaft in dieser Woche geworden. Ein schönes Gefühl sich aufeinander verlassen zu können!

Dies alles wurde jeden Tag von unseren TL Ulli, der den Workshop geleitet hat, ermöglicht. Durch seine ruhige, tiefenentspannte Art und Gelassenheit wurden wir von ihm durch die gesamte Woche geführt, begleitet und unterstützt. Unermüdlich begleitete Ulli jeden unserer Tauchgänge. Mit dieser Sicherheit konnte jeder von uns seine eigene Apnoefertigkeiten ausbauen. Dafür einen besonderen Dank von uns allen an unseren TL Ulli!

An dieser Stelle sollte aber auch noch Ullis trockener norddeutscher Humor nicht unerwähnt bleiben, der uns immer wieder zu einem herzlichen Lachen brachte. Also, will sagen, wir hatten gemeinsam auch viel Spaß miteinander.

Der fünftägige Workshop, der parallel zur TL Prüfung stattfand, hatte folgenden Ablauf:
Jeden Morgen um 7.00 Uhr trafen wir uns gemeinsam mit den TL-Anwärtern zum Yoga am Meer. Nach dem anschließenden gemeinsamen Frühstück versammelten wir uns an der Tauchbasis zum ausführlichen Briefing. Täglich hatten wir vormittags und nachmittags je eine Wassereinheit von ca. 1,5 Stunden.

Zu den unterschiedlichen Tauchplätzen gelangten wir über die verschiedenen Einstiege des Campingplatzes und an zwei Tagen fuhren wir gemeinsam mit den TL-Anwärtern mit dem Boot zu den Tauchplätzen.

Neben dem Training des Tauchens am Bojenseil erkundeten wir unsere Tauchplätze durch freies Tauchen. Besonderen Spaß dabei hatten einige Teilnehmer im Flachwasserbereich bei der Erkundung von kleinen Grotten und Spalten, die betaucht werden konnten.

An einem Vormittag nahem wir uns intensiv Zeit – ohne Streß und Prüfungsdruck – für die Rettungsübung. Mehrfach konnte jeder von uns einzeln das Retten aus 10 bis 15 Metern Tiefe und die Stabilisierung des verunfallten Tauchers an der Boje üben.

Einfach eine gelungene Woche!

(Ulrike Ertmer)

Bericht zur Apnoe-TL-Theorie- und Praxisprüfung 2017

28. Juni 2017 - 9:57
Theorieprüfung

Vom 21. bis 23.04. 2017 luden die APTL3’s Ralf Hildebrandt, Henrike Mölleken und Thomas deLede mit Unterstützung von Apnoe-TL3-Anwärtern Volkmar Körner und Sven Gers zur Apnoe-TL1-Theorieausbildung und -prüfung in die Jugendherberge Rothleimmühle in Nordhausen ein. Dabei waren sieben TL1-Anwärter, davon ein Apnoetauchlehrer anderer Verbände mit dem Wunsch des Crossovers zum VDST.

Der Freitag stand zur Anreise und zum geselligen Kennenlernen in der Gaststätte zur Verfügung. Schnell stellten wir Teilnehmer fest, dass wir uns zu einem sehr großen Teil schon vom Apnoe-Happening oder anderen Apnoe-Veranstaltungen kennen.

Samstag begann dann das eigentliche Seminar. Nach Klärung aller organisatorischen Angelegenheiten bekamen wir noch einmal einen Überblick über die verschiedenen Brevetierungsstufen im Apnoebereich des VDST. Daraufhin besprachen wir die beiden Apnoe-SKs und gingen noch einmal die Folien durch, die wir bald auch selbstständig lehren dürfen. Dabei sind wir insbesondere auch darauf eingegangen, wie wir Ausschreibungen und Abrechnungen erstellen sollten. Außerdem haben wir das aktuelle Angebot an SKs analysiert. Nun können wir uns auch sicher sein, bei der Kostenveranschlagung alle Posten zu berücksichtigen

In der Mittagspause gönnten wir uns ein reichhaltiges China-Buffet, bevor wir dann Themen zur Psychologie und Angst beim Apnoetauchen besprachen, damit wir unseren zukünftigen Schülern helfen können, diese zu überwinden. Weitere Themen betrafen die Medizin des Apnoesports, damit wir bei unserer Lehre auch die Grenzen der verschiedenen menschlichen Körper gut einschätzen und berücksichtigen können, sowie eine Präsentation zum Thema Gezeiten & Wellen, welche uns sehr helfen wird, die Tauchplätze bei unserer Ausbildung sicher und korrekt auszuwählen.

Zwischen den Vorträgen gab es auch Gelegenheiten für unsere Prüfungsreferate, die wir unter anderem über die Sicherung bei den verschiedenen Disziplinen sowie zum Druckausgleich hielten. Ausklingen ließen wir den Abend wiederum in der Gaststätte vom Vortag, wo wir uns noch lange über unseren Lieblingssport austauschten.

Am nächsten Morgen wurde es nach einer kurzen Diskussion über offene Fragen ernst: Die Theorieprüfung stand auf dem Plan! Insgesamt haben wir die Prüfung als fair empfunden, es war nur eine große Menge zum Schreiben.

Bevor die Ergebnisse verkündet wurden, stand noch ein weiterer Vortrag an. Es wurden alle Fragen zum Thema Versicherung und Recht geklärt, wofür extra der Rechtsspezialist Philipp Selentin anreiste. Weiterhin bekamen wir einen umfangreichen Einblick in aktuelle Entwicklungen im Apnoe-Bereich des VDST und diskutierten weitere Entfaltungsmöglichkeiten des VDST auf diesem Gebiet.

Nach unserer Diskussion wurden wir nicht länger auf die Folter gespannt, unsere Ergebnisse der Theorieprüfung wurden verkündet! Dies war für uns ein sehr erfreulicher Punkt, denn alle haben bestanden! Wuhuu! Derart motiviert planten wir nun noch unsere Reise nach Sv. Marina im Juni, wo wir uns der Praxisprüfung stellen möchten. Wir freuen uns sehr darauf und sind unserem Wunsch, Apnoe-Tauchlehrer zu werden, nun noch einen Schritt näher gekommen. (Fabian Friese)


Praxisprüfung in Labin, 11. - 17. Juni 2017
(ausführliche Tagesberichte gibt es hier)

Auch dieses Jahr fand eine sechstägige Apnoe TL Praxisprüfung beim VDST-Dive Center Sv. Marinain Labin (Kroatien) statt. Die Prüfung wurde von Ralf Hildebrand (LV Thüringen) und Henrike Mölleken (Nordrhein-Westfalen) mit tatkräftiger Unterstützung des APTL ***-Anwärters Volkmar Körner (Hessen) organisiert.

Die sieben APTL-Anwärter kamen aus ganz Deutschland: Fabian Friese (Niedersachsen), Gero Wedemann (Mecklenburg-Vorpommern), Ulf Spod (Hessen), Maik Heller (Bayern), Marcus Krieg (Thüringen), Katharina Hoefs (Nordrhein-Westfalen) und Klaus Handschuh (Hamburg). Parallel zur Ausbildungswoche betreute Ulrich Wulff unsere Spaßgruppe, die an einem von ihm organisierten Apnoe-Workshop teilnahm.

Nachdem alle APTL-Anwärter eingetroffen sind, gab es an der Tauchbasis das erste Briefing, was uns erwarten würde: 7:00 Uhr Yoga, Frühstück bis 9:00, erste Einheit bis 14:00/15:00 Uhr, Pause, zweite Einheit bis 18:00/19:00 Uhr, Talk of the Day.

Jeder musste mindestens einmal in die Rolle des TLvD und des Gruppenführer schlüpfen, eine Yoga- Session abhalten und ein Gruppenreferat erarbeiten und abhalten. Dieser Plan hatte Bestand. Inhalt der einzelnen Tage wurde situationsbedingt angepasst, mal wurde die Rettungskette vertieft, mal wurden Übungen und Abnahmen geschoben oder Gruppeneinteilungen über den Haufen geworfen. Ein Programm, das es in sich hatte.

Tag 1:
15 Meter Tieftauchen mit Rettung und 20 Meter Tieftauch-Intervall
Das Team findet sich - erste Aufgaben, wie Bojen vorbereiten, laufen noch nicht rund. Das soll sich aber bald ändern!

Tag 2:
3 Minuten Zeittauchen und 60 Meter Strecke
Aufbau des Streckenparcours der beiden Gruppen in einmal 5:45 Min. und einmal in mehr
als 21 Min,, was einem verheddertem Reel zu verdanken war. Optimierungspotential!

Tag 3:
25 Meter Tieftauchen mit Konzentrationsübung und freies Tauchen
Klaus schrieb in 25 Meter einen Roman auf die Schreibtafel - manche dachten, er hätte Kiemen.

Tag 4:
Rettungsübung mit krasser Strömung und Streckentauchen
Was passiert, wenn man z.B. wegen starker Strömung plötzlich improvisieren muss. Nach dem Tauchgang waren die Beine schwer - beste Voraussetzungen für's Streckentauchen?!

Tag 5:
Gebietserkundung und Tieftauchen an der Lina
Apnoe läuft - und Boje setzen erst mal! - Tauchplatz spitze, Team ist eingespielt. Jedem hat's riesig Spaß gemacht!

Tag 6:
Nachprüfung Streckentauchen


Obwohl Tag 6 zur freien Verfügung stand, entschieden wir uns spontan, "das übliche Programm" als ganze Gruppe durchzuziehen inkl. Yoga/Herz Chakra.Der bunt zusammengewürfelte Haufen hat sich schnell gefunden und am Ende hat sich eine tolle Gemeinschaft entwickelt. Das hat sich auch darin gezeigt, dass alle Teilnehmer voller Begeisterung ihren "freien" Samstag für den ungeliebten Bojenaufbau zwecks Streckentauchen opferten und mit ins Wasser gingen - und danach noch Reserve hatten für Tief- und Intervalltauchen auf 4* Niveau.

Am Abend durften alle  APTL*- und ***-Anwärter in feierlicher Runde unsere TL-Lizenz entgegennehmen. Was für ein Moment, den wir in dieser netten Runde zusammen mit den Workshop-Teilnehmern teilen durften!

Zum Schluss bleibt nur noch eins: Vielen Dank an unsere Ausbilder. Ihr habt uns gut auf unsere künftigen Aufgaben als APTLs vorbereitet. Jeder konnte von den Ausbildern und seinen Kollegen viel mitnehmen: Tipps, Ratschläge und konkrete Ansagen, nicht nur fürs Wasser, sondern auch an Land. Euer Team 2017

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